Kampf gegen Gefahren von A wie Alkohol bis Z wie Zigarette Stark machen für ein Leben ohne Rausch, Sucht und Gewalt

08 28 Jugendschutz_Stadt Lingen

„Vom Alkohol bis zum Internet – Kindern und Jugendlichen fehlt oft so etwas wie ein ‚Beipackzettel fürs Leben’. Gerade dann, wenn der Konsum zur Gefahr werden kann“, sagt Frank Wesendrup vom Fachdienst Jugendarbeit – Jugendschutz der Stadt Lingen. Er kennt die Verlockungen für Teenager und Twens in Lingen. Sein Hauptjob: der Jugendschutz. Seine Devise: Jugendliche und Kinder stark machen – für ein gesundes Leben, ohne Rausch, ohne Sucht und ohne Gewalt. „Wir wollen den Start ins neue Schuljahr dazu nutzen, auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen und allen Betroffenen signalisieren: Ihr seid nicht allein“, so der städtische Mitarbeiter.

Die Mittel und Wege zur Hilfe sind dabei vielfältig. Frank Wesendrup und seine Kooperationspartner geben Tipps und bieten vielfältige Unterstützung. Dazu gehören die klassischen Jugendschutzkontrollen zusammen mit der Polizei, aber auch Gesprächs- und Präventionsangebote. So haben beispielsweise die Grundschüler im September erneut die Gelegenheit das Präventionstheaterstück „Ganz schön blöd!“ anzusehen.

„Es geht darum, ein Selbstbewusstsein zu geben, ein starkes Ich zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche an den entscheidenden Stellen ‚Nein’ sagen“, so Frank Wesendrup. Der Fachdienst Jugendarbeit – Jugendschutz arbeitet dabei vor allem präventiv und unterstützt neben den Kindern und Jugendlichen auch die betroffenen Eltern und Lehrer sowie alle die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. „Jugendschutz ist viel mehr, als zu verhindern, dass Jugendliche sich ins Koma saufen“, so Frank Wesendrup.

Dazu gehen der Jugendschutz und seine Kooperationspartner dahin, wo Kinder und Jugendliche sind: in Schulen, Jugendgruppen und zu den Orten, wo sich die Jugendlichen in ihrer Freizeit treffen. „Es geht nicht darum, Jugendliche zu belehren und ihnen zu sagen was richtig und gut ist. Aber es geht darum, sie zu sensibilisieren, zu warnen, zu schützen“, so Frank Wesendrup abschließend. Weitere Informationen zum Jugendschutz und eine Übersicht zu den Präventionsprojekten findet man unter www.lingen.de/jugendschutz.

Bei Fragen oder Anregungen können sie sich beim Fachdienst Jugendarbeit – Jugendschutz unter Tel. 0591/91245-11 oder f.wesendrup@lingen.de melden.

 

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