Kirchenumfeld soll neue ortsbildprägende Akzente setzen

Spelle – Große Erdbewegungen kennzeichnen das Bild rund um die Katholische Kirche St. Johannes in Spelle. Im Rahmen der Dorferneuerung wird aktuell das Kirchenumfeld komplett neu gestaltet. Vertreter der Kirchengemeinde, der Samtgemeinde und Gemeinde Spelle, des Planungsbüros und der bauausführenden Firma machten sich ein Bild vom Baufortschritt.

Nach Darstellung von Pfarrer Dr. Thomas Stühlmeyer werden die Wege sowie die Achse zum Haupteingang erneuert und die Stellplätze erweitert. Zusätzlich wird eine neue Beleuchtung entlang der Wege angebracht sowie Sitz- und Ruhemöglichkeiten geschaffen. „Neue Beete sowie mehrere Bäume an den Wegen schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität“, berichtete Stühlmeyer. In den Abendstunden wird eine neu eingerichtete Beleuchtung des Glockenturms besondere Akzente für eine ortsbildprägende Gestaltung setzen. Dipl. Geo Peter Stelzer vom Regionalplan & UVP Planungsbüro Peter Stelzer, beauftragt mit den Planungen zur Umgestaltung und ebenso mit der Aufstellung des Dorferneuerungsplans, wies darauf hin, dass durch die Umgestaltung der Platz barrierefrei gestaltet wird. „Durch die Neugestaltung wird das Kirchenumfeld durch die Schapener Straße mit dem Markelo-Platz verbunden“, unterstrich Josef Schütte, Mitglied des Kirchenvorstandes, einen wichtigen Aspekt. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass durch die Neugestaltung des Areals der Ortskern bereichert, dortige kulturelle Entwicklungsmöglichkeiten erhöht und Räume für das gemeinschaftliche Miteinander erweitert würden. Ebenso würdigte Hummeldorf das Dorferneuerungsprogramm in Spelle, ohne dessen finanzielle Zuwendung das Projekt nicht möglich gewesen wäre: „Durch Rückflüsse im Rahmen des Förderprogramms war die Neugestaltung des Kirchenumfeldes kurzfristig möglich. Dank der frühzeitigen Überlegungen und der guten Zusammenarbeit konnten bereits fertiggestellte Pläne vorgelegt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 323.500 Euro. Hiervon werden rd. 130.000 Euro aus Dorferneuerungsmitteln getragen, 100.000 Euro übernimmt die Gemeinde Spelle, rd. 33.000 Euro zahlt das Bistum Osnabrück und die restlichen rd. 57.000 Euro trägt die Kath. Kirchengemeinde. Nele Rosenhagen, zuständige Dezernentin des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN), würdigte die gute Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen in Spelle sowie die zielgerichteten Gespräche, ohne die diese zeitnahe Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Bereits am Sonntag, 14. September 2014 wird das Areal eingeweiht.

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BU: Über den Baufortschritt im Kirchenumfeld informierten sich (v.l.) Stellv. Bürgermeister Hermann Bembom, Josef Schütte, Hugo Temmen, Pfarrer Dr. Thomas Stühlmeyer, Franz-Josef Mertens (alle Kirchenvorstand), Reinhard Kaß, Geschäftsführer Fa. GalaBau Emsland, Dipl. Geo Peter Stelzer, LGLN-Dezernentin Nele Rosenhagen, Hermann Giesken (Kirchenvorstand) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf

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