„Kleiderstube übernimmt wichtige gesellschaftliche Funktion“

Spelle- Um sich über die Arbeit der Caritas-Kleiderstube zu informieren, besichtigte der Sozialausschuss der Gemeinde Spelle die Räumlichkeiten und informierte sich vor Ort über das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Mitglieder des Speller Sozialausschusses dankten den ehrenamtlichen Frauen der Caritas-Kleiderstube, die sich seit vielen Jahren für sozial benachteiligte Menschen stark machen.

Die Kleiderstube der Pfarr-Caritas Spelle besteht bereits seit 1988. Seitdem setzen sich ehrenamtliche Helferinnen mit großem Elan für die Einrichtung und damit für sozial benachteiligte Menschen ein. Zunächst war die Kleiderstube über viele Jahre im Obergeschoss des DRK-Hauses auf dem Wöhlehof untergebracht. „Nicht nur für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator oder Kinderwagen war die Kleiderstube im Obergeschoss schlecht zu erreichen. Seit April 2014 können wir die Kleiderstube in einem zentral gelegenen Ladenlokal in der Imkenstraße 7 betreiben. Somit sind wir für alle gut erreichbar“, erklärte Agnes Altehülsing, Vorsitzende der Pfarr-Caritas Spelle. 15 Frauen betreiben aktuell ehrenamtlich die Kleiderstube. Hier wird gut erhaltene Kleidung zu günstigen Preisen bis maximal fünf Euro angeboten. Dabei erfolgt der Verkauf der Kleidung ausdrücklich an jedermann. Gerne nimmt die Kleiderstube gut erhaltene Kleidungsstücke und in begrenztem Umfang auch Spielzeug und Hausrat entgegen, damit stets ein ausreichendes Angebot aufrecht erhalten bleiben kann. Zum größten Teil werden die Kleidungsstücke von Privatpersonen, aber auch von Firmen gespendet. „Ohne Unterstützung und Kleidungsspenden wäre unsere Arbeit nicht machbar“, verdeutlichte Agnes Altehülsing. Beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement zeigten sich Ulrike Berger, Stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses, und Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann: „Seit vielen Jahren wird hier in der Kleiderstube wichtige Arbeit für benachteiligte Menschen geleistet. Für diesen wertvollen Einsatz zum Wohl der Mitmenschen, der meist abseits des Rampenlichtes geschieht, gilt ein besonderer Dank“, betonte Lindemann. Die Gemeinde Spelle werde sich auch in den nächsten zwei Jahren mit einem Zuschuss an den Kosten der Räumlichkeiten beteiligen und somit den Fortbestand der wichtigen Einrichtung unterstützen.

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