Kleine Turnhalle in Spelle wird saniert

Spelle – Gute Nachrichten für alle Sportfreunde: Die Kleine Turnhalle am Brink in Spelle wird bis Ende des Jahres umfangreich saniert und rundum erneuert. Entsprechende Fördergelder wurden bereits bewilligt.

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Begrüßen die nun beginnenden Sanierungsarbeiten an der Kleinen Turnhalle in Spelle (von links) Tim Strakeljahn, pro-t-in, Jessica Vrielmann (Samtgemeinde Spelle), Rita Kamlage (ArL), Regionalmanager Jens Lübben, Dezernatsteilleiterin Sylvia Backers (ArL) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf.

Nach etwa 50-jähriger Nutzung sind Gebrauchsspuren an der Kleinen Turnhalle in Spelle nicht zu übersehen. Umso erfreulicher kam die Mitteilung des Amtes für regionale Entwicklung Weser-Ems, Geschäftsstelle Meppen, dass eine Sanierung des Gebäudes durch das Dorfentwicklungsprogramm gefördert werden kann. „Dank der Dorfentwicklung sind wir in der Lage, nachhaltige Impulse für eine hohe Wohn- und Lebensqualität in unserem Ort zu setzen. Wie die bereits abgeschlossenen Maßnahmen auch gezeigt haben, profitiert die Gemeinde Spelle erheblich von dieser Förderung“, brachte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf seine Freude zum Ausdruck, als er den Bewilligungsbescheid aus den Händen von Sylvia Backers, Dezernatsteilleiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung – Geschäftsstelle Meppen (ArL), überreicht bekam. Demnach wird das rund 800.000 Euro teure Projekt mit etwa 365.000 Euro bezuschusst. Ein weiterer Förderantrag für Mittel aus der Kreisschulbaukasse wurde gestellt, die restlichen Kosten, ca. 40 Prozent der Gesamtkosten, trägt die Samtgemeinde Spelle als Träger. Dabei umfasst das Maßnahmenbündel die Erneuerung der gesamten Elektroinstallationen sowie der Sanitäranlagen, den Austausch der Türen und Fenster, die Einrichtung eines behindertengerechten WCs, die Schaffung eines direkten Zuschauer-Zugangs zur Halle, die Sanierung der Unterdecke und den Austausch des Hallenbodens. Ferner wird an den Wänden ein Prallschutz angebracht und Gerätetore zu den angrenzenden Lagerräumen installiert. Schließlich wird der Hallenbereich mit einer Fußbodenheizung versehen und in den Umkleidekabinen neue Heizkörper eingebaut. Die Gebäudefassade wird durch ein Wärmedämmverbundsystem erneuert. „Die Turnhalle stammt aus dem Jahr 1968 und Maßnahmen zur Bestandserhaltung sind dringend erforderlich. Insofern freue ich mich, dass die notwendigen Arbeiten in Kürze beginnen können“, erklärte Hummeldorf und wies darauf hin, dass von dieser Investition sowohl der Schulsport als auch die dort beheimateten Vereine profitieren. Mit Beginn der Bauarbeiten wird die Turnhalle für den Sportbetrieb gesperrt.

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