Kurzweilige und abwechslungsreiche Reise zum Mond – Zeitungsbericht, verfasst von Horst Hoppe –

Spelle – Schon geraume Zeit vor Konzertbeginn hatte sich die Diele des Wöhlehofes in Spelle mit zahlreichen Besuchern gefüllt. Alle waren gekommen, um einzusteigen in das Raumschiff „AufTakt“, das eine kurzweilige musikalisch-literarische Reise in fremde Galaxien versprach.

Mit dem bekannten Sinatra-Song „Fly me to the moon” sollten die Gäste alsbald Gelegenheit hierzu bekommen. Das gleichnamige Lied des Komponisten Bart Howard umschrieb das Programm der in Frack und Zylinder vornehm gekleideten Herren der Handruper Gruppe „AufTakt“. Das Repertoire hatten Benno Hüer und Johannes Leifeld für diesen Abend sorgsam arrangiert. Dabei reflektierten die Musikstücke jene romantische Sehnsucht und vertraute Nähe in mondbeschienenen Nächten ebenso wie einen surrealen und visionären Ausflug in die Weiten des Kosmos. Diese Ambivalenz war es wohl, die die Zuhörer in ihren Bann zog und so manches Befinden der anwesenden Seelen widerspiegelte. Lieder wie „Du und ich im Mondenschein (B. Balz)“ oder „Guter Mond, du gehst so stille (K. Enslin)“ neben dem fiktiven „Major Tom; Völlig losgelöst… (P. Schilling)“ standen hierfür Pate. Aber ebenso das berühmte „Lass uns träumen am Lago Maggiore (1951)“ neben dem „Auf dem Mond, da blühen keine Rosen (Vicky Leandros)“ weckten gefühlvolle Erinnerungen. Zwischen den musikalischen Darbietungen ergänzten kurze literarische Interpretationen, wie zum Beispiel Texte von Wilhelm Busch (Balduin Bählamm) oder Joseph von Eichendorffs „romantische Mondnacht“ das weite Themenspektrum. Und immer wieder war neben echter Romantik auch augenzwinkernder Humor im Spiel, der in der einzigartigen Moderation von Franz-Josef Hanneken bestens zum Ausdruck kam. Dabei sparte er keineswegs mit diversen Maskeraden, wie beispielsweise den spitzen Mr. Spock-Ohren und der entsprechenden Frisur. Als Mondsüchtiger im Nachthemd wandelnd, zog er die Lacher des Publikums auf seine Seite. Die Besucher waren ausnahmslos begeistert. Mit langanhaltendem Applaus endete der Ausflug „Fly me to the Moon“. Der Erlös des Abends wurde dem Speller „Aktionskreis Pater Kulüke“ zur Verfügung gestellt.

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Die Handruper Gruppe „AufTakt“ nahm die Zuhörer im Wöhlehof mit auf eine literarische Reise unter dem Motto „Fly me tot he moon – kosmische Gefühle und komische Augenblicke“

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