Laresta ist erstes Unternehmen im erweiterten Hafen Spelle-Venhaus

Spelle – Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus sind noch nicht abgeschlossen, da nimmt mit Laresta bereits das erste Unternehmen im neuen Industriegebiet seinen Betrieb auf.

Die neue Firma ist im Bereich Reststoff- und Bodenaufbereitung, Hafenumschlag und Entsorgung tätig und ist eine Schwesterfirma des bereits im Hafen ansässigen Unternehmens Lambers Baustoffhandel und Transporte. Auf dem ca. vier Hektar großen Gelände ist mit einem Investitionsvolumen von rd. einer Million Euro ein Lager- und Umschlagplatz für mineralische Schüttgüter und eine Lager- und Behandlungsfläche für Böden entstanden. „Wir sind bereits 1999 mit dem Unternehmen Lambers in den Hafen gezogen. Durch die Erweiterung und die geplante Anbindung an das Schienennetz entstehen noch bessere Standortvorteile, sodass die Standortfrage für das neue Unternehmen schnell geklärt war“, berichtete Inhaber und Geschäftsführer Werner Otte und dankte der Samtgemeinde Spelle für die kooperativen Verhandlungen. Geschäftsführer Jens Lonnemann stellte das Konzept des neuen Betriebsgeländes vor und wies darauf hin, dass fünf neue Arbeitsplätze entstanden seien. Beeindruckt von der guten Entwicklung erinnerte Bernhard Hummeldorf, Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH und Samtgemeindebürgermeister, daran, dass die Eheleute Otte die ersten waren, die sich zu einem Grundstückserwerb im Erweiterungsgebiet entschlossen hätten. „Dass im Erweiterungsgebiet bereits das erste Unternehmen ihren Standort eröffnet, obwohl die Arbeiten zur Erweiterung noch nicht einmal abgeschlossen sind, unterstreicht die Bedeutung unseres Hafens sowie die Notwendigkeit der Erweiterungsmaßnahme“, unterstrich Hummeldorf. Der Umschlag habe im vergangenen Jahr erstmals über 500.000 Tonnen gelegen, für das laufende Jahr werden 650.000 Tonnen erwartet. In einem dritten Bauabschnitt der Hafenerweiterung wird für das Gelände mit Investitionskosten von rd. 4,1 Millionen Euro eine 4,6 Kilometer lange Gleisanbindung geschaffen. Im September nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Es wird erwartet, dass dann ca. 250.000 Tonnen jährlich über die Eisenbahn umgeschlagen werden.

IMG_1378

BU: Inhaber Cornelia und Werner Otte (Mitte) sowie Geschäftsführer Jens Lonnemann (4.v.l.) stellten Vertretern der Samtgemeinde Spelle und weiteren Gästen zur Eröffnung das neue Betriebsgelände vor.

Tagged . Bookmark the permalink.

Comments are closed.