„Lassen Sie sich impfen!“ – Bürgermeister und Landrat schreiben Grafschafter über 80 an

Frühestens in der Woche ab dem 8. Februar wird es mit den Impfungen im Impfzentrum des Landkreises in Nordhorn starten. „Wir wissen, dass der Start bundesweit bisher recht holprig verlaufen ist, aber es gilt, nach vorn zu schauen und sich nicht in irgendwelchen Schuldzuweisungen zu verlieren“, betont Landrat Uwe Fietzek. „Dennoch wünschen wir uns vom Land mehr Klarheit und Planbarkeit bei den Impfstofflieferungen. Wir sind seit langem startklar und wirklich alle warten, dass es endlich losgeht.“

Bereits in den vergangenen Tagen haben sich die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der sieben Kommunen mit dem Landrat darauf verständigt, nicht nur sämtliche Grafschafter Bürger über 80 Jahre anzuschreiben, sondern ihnen – wenn gewünscht – auch einen „Impfkümmerer“ an die Seite zu stellen. Dabei handelt es sich um Ansprechpartner bei den Kommunen, die bei der Terminvereinbarung oder der Vorbereitung des Termins helfen, wenn Angehörige nicht vorhanden oder aber verhindert sind. Das Schreiben an die rund 8.600 Bürgerinnen und Bürger werden Anfang dieser Woche verschickt.

Nach wie vor gilt jedoch: die Terminvergabe wird ausschließlich über das Land Niedersachsen abgewickelt. Und dieses geht nur über die Telefonnummer 0800 99 88 665 oder das Online-Portal www.impfportal-niedersachsen.de. Es können immer nur solange Termine ge­bucht werden, wie Impfstoff verfügbar ist. Es besteht aber auf jeden Fall die Möglichkeit, sich auf die zentrale Warte­liste setzen zu lassen. Man wird dann informiert, sobald freie Termine zur Verfügung stehen. „Ich empfehle unbedingt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen“, rät Landrat Fietzek. Derzeit gibt es die Option Warteliste nur, wenn man per Telefon um einen Termin ersucht. Über das Portal soll diese Option, wie das Land ankündigt, aber in den nächsten Tagen ebenfalls zur Verfügung stehen.

Das Schreiben und ein beigefügtes Merkblatt dienen auch dazu, über die wesentlichen Aspekte der COVID 19-Impfung zu informieren. Dabei ist ebenfalls ein so genannter Anamnesebogen, der ausgefüllt zum Impftermin mitgebracht werden sollte und einer guten Vorbereitung für das ärztliche Beratungsgespräch dient. „Wir haben zwar keinen Einfluss auf die Impfstofflieferungen, aber wir wollen dazu beitragen, dass die Menschen gut vorbereitet sind und alles rund läuft, wenn es dann losgeht“, so die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat einhellig. Unisono appellieren die Rathauschefs auch: „Machen Sie bitte unbedingt Gebrauch von dem Impfangebot! Sie tun es für sich selbst und für Ihre Mitmenschen!“

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