LEADER-Region Südliches Emsland: 113 Projekte in zehn Jahren

Spelle – Die LEADER-Region Südliches Emsland, zu der sich die Samtgemeinden Freren, Lengerich und Spelle, die Gemeinden Emsbüren und Salzbergen sowie die ländlich strukturierten Ortsteile der Stadt Lingen (Ems) im Jahr 2007 zusammengeschlossen haben, kann angesichts des 10-jährigen Bestehens auf vielfältige Aktivitäten und Initiativen zurückblicken.

Insgesamt 113 Projekte wurden in der Region durch LEADER-Mittel gefördert – damit wurden niedersachsenweit im Rahmen dieser Förderrichtlinie die meisten Projekte initiiert. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 8,5 Millionen Euro, etwa 3,3 Millionen Euro wurden aus dem EU-Fördertopf bereitgestellt – und damit mehr Mittel als ursprünglich vorgesehen. „Die LEADER-Region Südliches Emsland arbeitet zielstrebig und gut zusammen, sodass der Region nach Ablauf der Förderperiode 2007 bis 2013 nicht abgerufene Mittel anderer Regionen zur Verfügung gestellt wurde“, bescheinigte Sylvia Backers, Dezernatsteilleiterin Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems als Bewilligungsbehörde, ein beachtliches Arbeitstempo. Auch Bernhard Hummeldorf, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) und Samtgemeindebürgermeister von Spelle, blickt zufrieden auf die bisherige Förderphase: „Das LEADER-Programm ist ein starker Gewinn für unsere Region. Ohne die daraus resultierende finanzielle Unterstützung hätten viele der umgesetzten Projekte nicht realisiert werden können. Darüber hinaus hat sich die Zusammenarbeit der Kommunen untereinander nochmals enorm verbessert.“ Nach Ansicht von Maria Theissing, stellvertretende Vorsitzende der LAG, seien insbesondere die guten Projekte der Vereine und Verbände hervorzuheben sowie die Beteiligung der WiSo-Partner und Beratenden Mitglieder in der LAG. Für die Steuerung des Entwicklungsprozesses und Vernetzung der LEADER-Aktivitäten wurde die Stelle des Regionalmanagements geschaffen, die seit August 2016 von Jens Lübben besetzt wird. Aufgrund der engagierten Arbeit wurde der Arbeitsvertrag bis zum Auslaufen der zweiten Förderperiode 2020 verlängert. Bis dahin haben die Akteure noch viele Pläne: So wurden mit der Umschichtung von Fördergeldern neue Schwerpunkte in den Bereichen Gesellschaftliches Leben und Tourismuswirtschaft gesetzt und darüber hinaus auch Projekte aus den Handlungsfeldern Wohnen, Versorgung und Mobilität sowie Natur, Umwelt- und Klimaschutz gefördert.

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