Nach Leichenfund in Ibbenbüren Fremdverschulden festgestellt – Täter festgenommen Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster

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Ibbenbüren (ots) – Den Leichnam des 44-jährigen Michael L. aus Ibbenbüren fanden Polizisten Samstagabend (6.6., 18:05 Uhr) in dessen Wohnung. Eine Hausmitbewohnerin rief die Beamten aufgrund starken Verwesungsgeruchs im Hausflur. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an. Die noch am Morgen des 7. Juni durchgeführte Obduktion ergab, dass Michael L. durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf getötet wurde. Daraufhin richteten die Ermittlungsbehörden unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux eine Mordkommission ein. Hinweise von Zeugen brachten die Beamten auf die Spur von Matthias M. aus Ibbenbüren. Der 46-Jährige räumte nach seiner Festnahme die Tat im Rahmen einer Vernehmung ein. „Der Beschuldigte gab zu mit Fäusten auf das Opfer eingeschlagen zu haben“, sagte Ulrich Bux. Hintergrund der Tat sind unter Anderem Streitigkeiten im familiären Bereich. „Die Staatsanwaltschaft wird den Beschuldigten noch heute Nachmittag einem Haftrichter des Amtsgerichtes Münster mit Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen Totschlags vorführen“, erklärte Oberstaatsanwalt Heribert Beck. „Wir gehen derzeit zumindest von einem bedingten Tötungsvorsatz aus“, erläuterte Heribert Beck weiter.

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