„Lob für unser touristisches Angebot“ Positive Bilanz bei Übernachtungen und Ankünften

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Meppen. Noch nie übernachteten so viele Gäste im Landkreis Emsland wie 2014. Das ergeben aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes, die jetzt veröffentlicht wurden. Bei den Gästeankünften, also der Zahl der übernachtenden Gäste, konnte das Emsland ein kräftiges Plus von 7,2% verzeichnen. 2014 wurden damit 641.096 Gästeankünfte gezählt; 2013 waren es 598.007. „Das ist eine erfreuliche Bilanz, die uns zeigt, dass wir vieles richtig machen. Wir verstehen das als Lob für unser touristisches Angebot“, sagt Landrat Reinhard Winter. 

Der positive Trend bei den Gästeankünften setzt sich ebenfalls bei den Übernachtungen fort, die mit über 1,99 Mio. (2013: rund 1,93 Mio.) nahezu die Zweimillionen-Marke erreichten. Die Bettenauslastung stieg auf erfreuliche 39,2% (2013: 37,4%) an. Bei den Übernachtungen erweisen sich – im Vergleich der stärksten fünf emsländischen Tourismusstandorte – Papenburg, Lingen und Haselünne als klare Gewinner. Sie konnten im vergangenen Jahr zweistellig zulegen. Das deutlichste Plus zeigt sich in Papenburg. Hier stiegen die Übernachtungen um 19,6 % auf insgesamt 323.741 (2013: 270.716) an – und damit auf den dort höchsten jemals gemessenen Wert. „Dies ist sicherlich auf die Landesgartenschau zurückzuführen“, erläutert Winter.  Lingen konnte im vergangenen Jahr 246.199 Gäste begrüßen (im Vorjahr 215.475) und erreichte damit ein Übernachtungsplus von 14,3%. Haselünne schloss seine Bilanz mit 163.142 (138.881) Übernachtungen und einem Anstieg von 17,5% ab. Meppen verzeichnete 102.691 (100.825) Übernachtungen und ein Plus von 1,9%. Haren, als stärkster Tourismusstandort, musste bei insgesamt 834.616 (860.598) Übernachtungen einen Rückgang von 3% hinnehmen. Hier machte sich die kurze Saison im vergangenen Jahr mit einem späten Start der Oster- und Herbstferien insbesondere bemerkbar, weil die großen Betriebe in Haren, die auf den Familienurlaub ausgerichtet sind, die Ferien zum Teil nicht mehr mitnehmen konnten. Schloss Dankern beispielsweise hatte in der zweiten niedersächsischen Herbstferienwoche im November bereits geschlossen.

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