Lohner Freundeskreis mit „Suzuki RV50“ on Tour 15 Biker mit dem „Spaßmobil“ unterwegs Emsländer zeigten sich von der besten Seite

15 Biker des Lohner Freundeskreises „Suzuki RV50“ sind am Freitagnachmittag mit dem künftigen Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, Manfred Wellen voran ins Grüne gefahren. Ihr Ziel war die Heide zwischen dem „Gälen“ und „Schleper“ in der Bauernschaft Klein Dörgen bei Haselünne.

 „Wir wollten fernab vom Alltagsstress ein Wochenende in der Natur genießen“, erklärte Christoph Wübker, der mit seinen Freunden in Zelten übernacht hat. „Es wird immer schwieriger, für unsere Oldtimer auf zwei Rädern Ersatzteile zu bekommen“ meinte Wübker, der sich aber sicher war, dass „Schrauber“ Jens Borker die kleinen Zweisitzer mobil hält. Er hatte im Rucksack einige Verschließteile wie Zündkerzen, Gas-, Kupplungs- oder Bremszug oder Glühlampen für die Beleuchtung mitgenommen.

Vorsorglich wurden die Biker auf ihrer Reise von einen Begleitfahrzeug eskortiert, denn nicht nur ihre Suzukis hatten Durst. Auf der knapp 50 Kilometer langen Fahrt nach Klein Dörgen nutzten die Freunde landschaftlich reizvolle Nebenstrecken durch die Grafschaft und das Emsland. Wohlbehalten angekommen haben sie erst einmal die kleinen Mokicks gecheckt, bevor ein langer Grillabend eingeläutet wurde.

Die insgesamt 32 Biker des Lohner Freundeskreises besitzen zusammen 43 Suzuki RV50. Das Modell entstammt einer Serie von „Scramblern“ des japanischen Herstellers Suzuki, die von 1972 bis 1982 gebaut wurden. Die Bezeichnung „RV“ steht für „Recreation Vehicle“, was man frei mit „Spaßmobil“ übersetzen kann. Die besondere Stärke einer RV mit den kleinen breiten Reifen ist das Befahren von Sand. Daher wird die RV auch als „Beach-Bike“ bezeichnet. Von Klein Dörgen aus unternahmen die Kleinkraftrad-Fans am Sonnabend eine Expedition durch das nördliche Emsland. „Wir haben über 100 Kilometer gefahren und dabei Land und Leute gesehen. Dabei lernten wir die freundliche Art und Weise der Emsländer kennen und schätzten“, erklärte Wübker, der wie seine Freunde von den vielen Sehenswürdigkeiten wie dem 1737 bis 1747 nach Plänen des berühmten Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun gebauten barocken Jagdschloss des Kölner Kurfürsten Clemens August, Schloss Clemenswerth in Sögel schwärmte. Bei einem Ausflug mit der in die Jahre gekommenen Suzuki gibt es schon den ein oder anderen außerplanmäßigen Halt. Wübker berichtet von einer Reifenpanne und betonte: „Im ganzen Emsland lag nur ein Nagel auf der Straße, und der wollte unbedingt in Apeldorn in den Reifen einer RV50. Die Panne ereignete sich genau gegenüber eines Hobbymechanikers, der alles reparieren konnte. Ferdinand Paller, der eigentlich schon in Ruhestand ist, staunte nicht schlecht, als wir plötzlich mit unseren 15 Suzukis auf dem Hof standen. Der Ruheständler hatte aber alles da, was wir benötigten, sogar kühle Getränke“, lobte Christoph Wübker Allrounder Paller.

Nach einem anstrengenden Tag entspannten die Lohner Jungs wieder in Klein Dörgen und genossen die Abendruhe im Grünen. Sonntagmittag packten sie ihre sieben Sachen und fuhren auf ihren zuverlässigen „Suzuki RV50“ im Konvoi gemütlich zurück nach Lohne. Auch Manfred Wellen wird wie seine Freunde dieses Wochenende auf zwei Rädern noch lange in guter Erinnerung behalten. Alle wollen neben den regelmäßigen Ausfahrten erneut Reisen wie z. B. nach Klein Dörgen unternehmen.

LohneSuzukiRV50ClubHLW23

Auf ihren „Suzuki RV50“ reisten 15 Biker des Lohner Freundeskreises in die Heide zwischen dem „Gälen“ und „Schleper“ in der Bauernschaft Klein Dörgen bei Haselünne.

 

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