Lünner Gemeinderat beschließt Haushalt 2017

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Besonders im Bereich des ländlichen Wegeausbaus soll investiert werden. Hier abzweigend von der Kreisstraße 308 Richtung Moorlage

„Ein solider Haushalt ist eine nicht verzichtbare Grundlage. Für die Gemeinde Lünne soll in die Zukunft investiert werden“, betonte Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Nach Darstellung von Dezernent Stefan Sändker wird mit dem Haushaltsplanentwurf 2017 ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt. Darüber hinaus beinhaltet dieser wichtige Zukunftsperspektiven für die lediglich eine geringe Kreditaufnahme erforderlich ist. Der Ergebnishaushalt, der die Aufwendungen und Erträge enthält, wird sich nach Plan auf ein Volumen bei den ordentlichen Aufwendungen und Erträgen von 2.223.400 Euro belaufen. Sowohl im ordentlichen als auch im außerordentlichen Ergebnishaushalt werden Überschüsse erwirtschaftet, die insgesamt auf 80.800 Euro prognostiziert werden. Die vorgesehenen Investitionen belaufen sich auf 874.000 Euro. Als wesentliche Vorhaben sind An- und Verkäufe von Grundstücksflächen zu nennen, um künftig ein weiteres gesundes Wachstum im Bereich der Wohnbau- und Gewerbegebiete zu ermöglichen. Ferner soll der Wirtschaftswegebau vorangetrieben und die Heinrich-Schulte-Straße ausgebaut werden. Es wurden Förderanträge für den Ausbau der Wirtschaftswege bei dem Amt für regionale Landesentwicklung von rd. 5 Kilometern gestellt, verbunden mit der Hoffnung, dass im Jahr 2017 die ersten Kilometer erneuert werden. Hierfür sind im Haushaltsplan rd. 160.000 Euro vorgesehen. „Im Haushaltsjahr 2017 sollen ebenso touristische Maßnahmen z. B. Sanierungsmaßnahmen am St. Georg Pfadfinderheim umgesetzt werden, die die Attraktivität weiter steigern“, erklärte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes. Zur Schließung einer Finanzierungslücke ist erstmals seit 2004 die Aufnahme eines Investitionskredites von 68.000 Euro vorgesehen. Sollte der Kredit in Anspruch genommen werden, läge die Verschuldung am Jahresende bei 36,00 Euro je Einwohner, während der vergleichbare Landesdurchschnitt 151,00 Euro beträgt. „Der Haushaltsplan schafft den notwendigen Handlungsraum für eine gute Weiterentwicklung und basiert auf eine verantwortungsvolle Planung“, kommentierte Hummeldorf das Zahlenwerk. CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Wintermann signalisierte Zustimmung zum Haushaltsplan und dankte dem Rat und der Verwaltung für die kollegiale Zusammenarbeit. Diesem Dank schloss sich Markus Rolink, Vorsitzender der Fraktion „Lünner Liste“, an und erklärte, dass der Haushaltsplan wichtige Maßnahmen berücksichtigen würde.

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