Marihuana und Kokain im Gastank im Schwarzmarktwert von 60.000 Euro.

Bad Bentheim / Osnabrück. Zöllner haben am Montagnachmittag im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle an der Autobahn 30 auf dem Rastplatz „Waldseite Süd“ 4,9 Kilogramm Marihuana und 230 Gramm Kokain entdeckt. Das Betäubungsmittel war im Gastank eines Autos versteckt, in dem ein 22- und ein 24-jährige Pole aus den Niederlanden eingereist waren. Bei der Kontrolle gaben die beiden auf die Frage nach mitgeführten Betäubungsmitteln freiwillig eineinhalb Joints an die Beamten heraus. Daraufhin veranlassten die Zöllner den Transport des Fahrzeugs zur Dienststelle. Hier wurde bei der Intensivkontrolle auch der Rauschgiftspürhunds „Kjell“ eingesetzt. Dieser zeigte reges Interesse an dem eingebauten Gastank, in dem sich laut Aussage des Beifahrers etwa 30 Liter Gas befinden sollten. Der Wagen kam in eine Fachwerkstatt, um den Tank näher in

Augenschein zu nehmen. Bei der Demontage stellte sich heraus, dass sich darin kein Gas sondern vielmehr ein weiterer Behälter mit Schraubverschluss befand. Die Beamten entdeckten darin mehrere schwarze Pakte mit 4,9 Kilogramm Marihuana und 230 Gramm Kokain. Die beiden Reisenden wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen mit Dienstsitz in Nordhorn übernommen. Gegen den Autofahrer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück vom Ermittlungsrichter am Amtsgerichts Nordhorn Haftbefehl erlassen. Der Drogenschmuggler wurde in die Justizvollzugsanstalt Lingen eingeliefert. Der Beifahrer wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt. Das Marihuana und Kokain haben einen Schwarzmarktwert von rund 60.000 Euro.

 

Marihuana und Kokain im Gastank 2

Auf Weisung der Zöllnern wurde der Gastank in einer Fachwerkstat ausgebaut

Foto: Zoll

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