MFC Phönix Lohne lud zum 33. Modellflugtag ein Fliegerische Sensationen zwischen Himmel und Erde

Die Freunde des MFC Phönix Lohne haben wieder ihren traditionellen Modellflugtag am 1. Mai auf dem Modellflugplatz „Mühlenberg“ in Nordlohne zu einem Erlebnis werden lassen. Hunderte Zuschauer erlebten fliegerischen Highlights zwischen Himmel und Erde.

Nordlohne. Die Modellbaupiloten des MFC Phönix hatten den Flugtag zum 33-mal am 1. Mai arrangiert. Bereits mit dem Nachtflug am Vorabend wurde den Zuschauer mit einer kaum zu überbietenden Flug-Show ein besonderes Szenario am dunklen Himmel geboten. Die hohe Besucherzahl der gesamten Veranstaltungen attestierte den Lohner Modellbaufreunden, dass sie wieder einmal alles richtig gemacht haben. Als absolutes Highlights der Nacht-Show von 22 bis 24 Uhr hob der Vereinsvorsitzende Jörg Pollmann die Darbietung von Hansi Munderloh und Walter Stratmann aus Hude (Oldenburg) heraus. Sie zeigten auf den Rotorblättern ihres in der Luft senkrecht stehenden Helikopters mittels ausgeklügelter LED-Technik Ausschnitte aus dem Zeichentrickfilm „Werner beinhart“. Ebenso war der Hubschrauber von Carsten Lohmann vom MFC Lingen mit bunten Leuchtdioden bestückt und sorgte wie viele andere Modellflieger für ein buntes Lichterszenario am Nachthimmel. Sebastian Borg von der MFG Emsbüren/Leschede begeisterte mit seinem Kunstflugmodell MX-2, dass von außen an den Tragflächen befestigten LED-Strahlern beleuchtet wurde. Damit war ihm der Pokal für die beste Darbietung sicher.

Am 1. Mai wurde den vielen Besuchern und Maiausflüglern ab 10 Uhr die breite Palette des Modellflugs geboten. „Die Show kommentiert Christian ten Brink, die Flugleitung haben Dirk Wegmann und Stefan Korte“, erklärte Pollmann, der mit Rolf Becker die Koordination übernahm. Oliver Bökers war mit seiner Jugendgruppe ebenso präsent wie die Lohner „Speed -Staffel“. Die Hochdecker mit haben 1,21 Meter Spannweite und einem hochdrehenden Glühzündermotor mit zehn Kubikzentimeter Hubraum haben alle das gleiche Outfit und werden „DER GERÄT“ genannt. Über 100 Segelflugzeuge, Hubschrauber, Oldtimer, Doppeldecker oder Jetmodellen und Quadrocopter-Drohnen in allen Größen und Variationen gingen an den Start und boten wie beim Mikado-fliegen spektakuläre Flugszenen. Das Publikum staunte ebenso, als Jörg Pollmann seine „Stampe SV4B“ mit 3,11 Metern Spannweite im Verband mit zwei baugleichen „Boeing Stearman PT 17“ mit 5 Zylinder Sternmotor und 250 Kubikzentimeter Hubraum, gesteuert von Menke Knol und Rolf Becker, in die Luft aufstiegen ließ. Unglaubliches vollführte Pascal Korte (Lohne) mit seiner „Katana“ mit 2,6 Metern Spannweite beim 3D-Kunstflug. Sein Modell mit 16 Kilogramm Abfluggewicht, dass von einem Boxermotor mit 120 Kubikzentimeter Hubraum angetrieben wird, fiel besonders durch das aufwendige Airbrush-Design und die eingebaute Rauchanlage ins Auge. Zu den „Warbirds“ zählte die P51-Mustang von Stefan Korte (Lohne). Den Propeller des Modells mit 2,6 Meter Spannweite treibt der Einzylinder-Benziner mit 80 Kubikzentimetern an. Mit eingezogenem Fahrwerk lieferte Korte mit seiner Mustang eine beeindruckende Flug-Show.

Helmut Langwost und seine Kids von der Jugendgruppe des MFC Nordhorn stellten eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Zu ihnen zählte der mehrfache deutsche Meister Dennis Heskamp (Lohne), der bei der FAI World Championship 2015 in Polen Silber in der Disziplin „Aeromusical“ und beim Programmflug Bronce holte. „Durch seine Erfolge hat Dennis als einziger Deutscher eine Einladung zur Olympiade nach Dubai bekommen“, freute sich Langwost über die Erfolge des Youngster. Bonbons regnete es für die Kinder, als Dr. Horst Niemann vom MFC Phönix mit seinem selbstgebauten Lastenflugmodell über dem Modellflugplatz die Laderaumklappen öffnete. Dafür wurde der Flugbetrieb eingestellt, damit die kleinen Besucher die süße Fracht aufsammeln konnten.

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Pascal Korte begeisterte mit seinen unglaublichen Flugmanövern mit seiner „Katana“ die vielen Zuschauer hinter dem Sicherheitszaun.

 

 

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Pascal Korte ist über sieben Jahre begeisterter Modellflieger. Mit seiner „Katana“ stellte er unter Beweis, wie perfekt er die Maschine beherrscht.

 

 

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