„7,8 Mio. Niedersachsen gratulieren dem Bündnis zum 10. Geburtstag.“ 400 Gäste beim 7. Parlamentarischen Abend der Ems-Achse

Hannover. Beim 7. Parlamentarischen Abend und 10. Geburtstag der Wachstumsregion Ems-Achse gab es einiges zu Feiern. Sowohl die Redner, der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und Landtagspräsident Bernd Busemann, als auch die rund 400 Gäste zeigten sich begeistert von den Aktivitäten und Leistungen der Ems-Achse in den vergangenen zehn Jahren.

Foto-1 PM Ems-Achse 2016-08-19 400 Gäste beim 7 Parlamentarischen Abend der Ems-Achse

Vorsitzender der Ems-Achse Bernard Krone, Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil, Landtagspräsident Bernd Busemann und Geschäftsführer der Ems-Achse Dr. Dirk Lüerßen.

„Die Ems-Achse ist ein besonders gutes Beispiel wie ein regionales Netzwerk zusammenarbeitet und eine Region nach vorne bringen kann“, war Weil beeindruckt von den Aktivitäten sowie der ausgeprägten Kooperationsbereitschaft in der Wachstumsregion und der hohen Präsenz an diesem Abend. „Wir freuen uns am 9. September 2016 einen weiteren Scheck überreichen zu dürfen, für das Projekt zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und sind sehr dankbar für das Engagement der Ems-Achse.“

„Die Ems-Achse ist eine wunderschöne Geschichte“, betonte Busemann. „Hier kommt man zusammen, entwickelt neue Ideen und hält zusammen.“

„Die Rekordbeteiligung mit über 420 Anmeldungen ist ein deutliches Zeichen, dass unser Bündnis Ems-Achse lebendiger denn je ist.“, begrüßte Vorsitzender Bernard Krone die anwesenden Gäste, von denen eine Vielzahl mit dem Sonderzug aus Emden der WestfalenBahn angereist waren und blickte auf zehn erfolgreiche Jahre des Netzwerkes zurück.

Zahlreiche Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften wurden gestartet, die bundesweit Beachtung fanden, wie die über 100 Messeauftritte, die erfolgreiche Anwerbung von spanischen Jugendlichen, die Fachkräfte-Servicestellen oder Maßnahmen wie die Kindernotfallbetreuung oder Rückkehreraktionen zu den Feiertagen. Weitere Projekte stehen bereits in den Startlöchern. So wird die Zusammenarbeit mit den niederländischen Partnern beim grenzübergreifenden Arbeitsmarkt intensiviert und das Projekt zur Einbindung von Flüchtlingen in den regionalen Arbeitsmarkt am 1. September gestartet.

Zu den zukünftigen Herausforderungen und Anliegen der Ems-Achse gehört neben der Fachkräftegewinnung und Bindung vor allem auch eine zukunftsfähige Infrastruktur. Die Anbindung ans „schnelle Internet“, die Straßenbauprojekte E233 oder B210, die Ertüchtigung der Wasserstraßen oder der Schienen-Personen-Nahverkehr sind Themen, die die Region bewegen. Inzwischen engagieren sich über 500 Mitglieder in der Ems-Achse: Unternehmen, Kommunen, Kammern, Bildungseinrichtungen und Verbände, sowie noch rund 2.000 Betriebe in den Branchenkompetenzzentren. „Aber bei allem Eigen-Engagement ist die Region auf Unterstützung angewiesen und die letzten zehn Jahre zeigen, dass die Rendite gut ist.“, so Krone.

Dieses Miteinander zeigte sich auch am Donnerstagabend in Hannover: Neben Ministern und Staatssekretären, Landräten, Bürgermeistern, Vertretern verschiedener Organisationen  waren zahlreiche Unternehmer aus der Region vertreten. Sie alle nutzten den Abend für einen intensiven Austausch und erfolgreiche Gespräche. Mit dieser Beteiligung zählt der Parlamentarische Abend der Ems-Achse, zu einem der größten im Lande.

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