Mitgliederversammlung des Touristikvereins Freren-Lengerich-Spelle e.V. tagt in Langen Stärkung des „Südlichen Emslandes“ im Fokus

Langen. Die jährliche Mitgliederversammlung des mittlerweile 20 Jahre existierenden Touristikvereins Freren-Lengerich-Spelle e.V. stand ganz im Zeichen der künftigen Stärkung des Tourismus in der Region.

Die Vereinsvorsitzende, Magdalena Wilmes, betonte in ihrer Begrüßung, dass es über die Jahre gelungen sei, attraktive Angebote für Gäste zu entwickeln. Jedoch müsse noch verbessert auf den höheren Wettbewerbsdruck, die Bedeutung des Internets und der sozialen Medien reagiert werden. Marie-Theres Wecks vom Touristikverein Freren-Lengerich-Spelle e.V. legte das veränderte, mittlerweile stark online-geprägte Buchungsverhalten der Gäste in Zahlen dar. Lediglich die Nachfrage nach den angebotenen Gruppenpauschalen, die individuell zugeschnitten werden, sei weiterhin konstant. Diese Ausführungen griff Oliver Melchert von der BTE – Tourismus- und Regionalberatung Hannover auf. Er stellte das neue Tourismus-Entwicklungskonzept für das „Südliche Emsland“ vor. Mit Hilfe von Expertengesprächen und mehreren Workshops wurde innerhalb des letzten halben Jahres eine Strategie mit einem umfassenden Maßnahmenpaket formuliert. „Wichtig ist es, die Region authentisch und lebendig darzustellen. Um das Konzept überhaupt umsetzen zu können, wäre die Einrichtung einer Netzwerkstelle zielführend“, resümierte Melchert. Ein verändertes Buchungsverhalten bestätigte auch Katja Lampe von der Emsland Tourismus GmbH. Sie gab den 44 Teilnehmern einen Überblick über die Entwicklung des Tourismus im Emsland sowie zu den Aktivitäten der Dachorganisation. Das „Südliche Emsland“ müsse jetzt Urlaubsmotive schaffen und online hochwertige Daten zur Verfügung stellen, so ihre Handlungsempfehlung. Zur möglichen Einrichtung einer touristischen Netzwerk-Stelle als LEADER-Projekt erläuterte Lengerichs Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn abschließend, dass eine Schnittstelle zwischen der Emsland Tourismus GmbH und den lokalen Touristik-Einrichtungen der sechs Gemeinden u.a. eine optimierte gemeinsame Außendarstellung erzielen solle. Eine Zusammenarbeit sei vor allem in den Bereichen Marketing und Online-Kommunikation erstrebenswert. Laut Lühn bedeute der Einsatz einer Fachkraft für das gesamte „Südliche Emsland“ jedoch nicht, dass bspw. die lokale Betreuung der Gästebegleiter wegfallen würde. Über die vielseitigen Aktivitäten dieser 41 wichtigen Botschafter im Gebiet der drei Samtgemeinden berichtete Carola Gude als Sprecherin der Gästebegleiter.

Bookmark the permalink.

Comments are closed.