Mögliche Bombenentschärfung am Montag – Im Bedarfsfall werden Ersatzhaltestellen für Busse eingerichtet

 

Rheine. Bei Baugrunduntersuchungen im Zuge der Kanalbauarbeiten auf der Lindenstraße wurde ein metallischer Gegenstand sondiert. Am Montag, 12. Oktober 2020, soll nun die Stelle  freigelegt und das Metallteil genauer untersucht werden. Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden prüfen, ob es sich bei dem Gegenstand um eine noch aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bombe handelt, die dann auch vor Ort sofort entschärft werden würde.

Je nach Größe und Art einer zu entschärfenden Bombe, würde nach örtlicher Einschätzung des Feuerwerkers ein Sicherheitsradius von 250 Metern bzw. 500 Metern um die Fundstelle festgelegt werden müssen. In diesem Radius müssten die Menschen den Bereich verlassen und auch der öffentliche Nahverkehr sowie Teile des Bahnverkehrs müssten dann eingestellt werden.

Für den Busverkehr in Rheine bedeutet dies, dass im Falle einer Evakuierung aus dem 250er Radius die StadtBus-Linien C9, C10 und C11 eingestellt werden. Dafür würden drei Behelfshaltestellen (Anlage) zur Notunterkunft Stadthalle eingerichtet und als Sammelhaltestellen gekennzeichnet. Die erste Haltestelle befände sich dann auf der Breiten Straße, Haltestelle C9 „Ferdinandstraße“ stadteinwärts, der zweite Einstiegspunkt wäre auf der Sprickmannstraße, Ersatzhaltestelle „altes Arbeitsamt – Ecke Talstraße“ sowie der Dritte auf der Dutumerstraße, Haltestelle C 10 – C11 „Berufskolleg“ stadtauswärts. Auch an der Stadthalle auf dem Humboldtplatz würde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet, damit die Busse den Humboldtplatz ohne Verzögerung wieder verlassen können.

In einem Evakuierungsradius von 500 Metern müsste der Busverkehr der StadtBus-Linien komplett eingestellt werden. Dennoch würden in diesem Fall dieselben 3 Behelfshaltestellen zur Notunterkunft eingerichtet und als Sammelhaltestellen gekennzeichnet.

Auch Stellplätze wären von einer möglichen Evakuierung betroffen. Das Parkhaus an der Lindenstraße, das Parkhaus „Am Bahnhof“, die Tiefgarage „Rathaus-Zentrum“ sowie das Parkhaus „Zentrum“(Köpi) wären dann für die Zeit der Bombenentschärfung nicht mehr zugänglich.

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