Mord an Lingener in Köln aufgeklärt Staatsanwaltschaft und Polizei Köln haben mutmaßlichen Täter identifiziert

Lingen Anke S aus Lingen

Anke S. aus Lingen

Lingen/Köln. Ermittler der Kölner Polizei haben einen 35-jährigen Insassen einer Justizvollzugsanstalt in Hamburg als mutmaßlichen Mörder identifiziert, der am 23. Juli 2007 eine junge Frau aus Lingen in der Kölner Innenstadt getötet haben soll. Die damals 24-jährige Geschäftsinhaberin Anke Schäfer sei leblos in ihrem Ladenlokal in der Gertrudenstraße aufgefunden worden. Die Obduktion habe ergeben, dass die junge Frau mit Messerstichen so schwer verletzt worden war, dass sie an deren Folgen gestorben war. Der 35-Jährige gebürtige Türke aus dem Kölner Umland habe angegeben, dass er sein Opfer überfallen wollte, um an Geld zu gelangen. Der Mann wurde durch eine Speichelprobe und einen DAN-Abgleich überführt. Bei dem Überfall habe Anke Schäfer geschrien und der Täter auf sie eingestochen. Er sei offenbar in Panik geraten vom Tatort geflohen. Dabei habe er sogar die Kasse übersehen. Anke Schäfer habe für etwas Kleingeld sterben müssen. Der 35-Jährige, der derzeit eine mehrmonatige Haftstrafe in einer JVA in Hamburg absitzt, war nach dem Überfall auf Anke Schäfer oft durch Bagatelldelikte auffällig. Vorher sei er nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Er habe in seinem Geständnis gesagt, dass er erleichtert sei, dass die Tat nun ans Licht gekommen sei. Er habe anscheinend darüber nachgedacht, sich zu stellen, habe aber bis zuletzt geschwiegen.

 

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