Nach präziser Vorbereitung – 100 Tonnen Reaktor wird mir 750 Tonnen Raupenkran an seinen Bestimmungsort gehoben – H&R Salzbergen investiert in die Zukunft

Schon im Vorfeld startete auf dem Gelände der H&R Chemisch-Pharmazeutischen Spezialitäten GmbH die Vorbereitung auf das heutige Ereignis. Am 24. Februar begann der Aufbau des 750 Tonnen Krans für den Einbau des neuen Hydrierreaktors mit einem Stückgewicht von 100 Tonnen. Dazu wurden die Teile mit über 50 Sattelzügen angeliefert und der Kran zusammengebaut. Angeliefert wurde der neue HR1-Reaktor in der Nacht vom Mittwoch den 29.01.2014 auf Donnerstag den 30.01.2014. Dabei musste der Schwertransport über das Tor 1 auf das Werksgelände zu seiner ersten Parkposition, längs der Kantine, verbracht werden. Von dort aus wurde er am Donnerstag dann auf seine Zwischenlager-Position gebracht. Dort wurde der Reaktor dann Isoliert und für seinen späteren Einsatzpunkt fit gemacht. Heute am Freitag den 28.02.2014 war der entscheidende Tag, da wurde das Herzstück in die HR1 Anlage eingehoben.  Der alte Reaktor der nach 54 Jahren sein Limit erreicht hatte wurde nun durch einen neuen ausgetauscht. Nach zweijähriger intensiver Planung kam der neue Reaktor am 29.01.2014 in Salzbergen an. Der neue Reaktor ist 37 Meter lang und hat einen Innendurchmesser von 1,37 Metern und ist somit ca. doppelt so hoch wie der in die Jahre gekommene Reaktor. Für die Zukunft bedeutet das einen höheren Durchsatz und qualitative gute Produkte. Gebaut wurde der Reaktor in Grimma, südöstlich von Leipzig. Mitarbeiter der H&R und der Firma Xervon waren während der einjährigen Bauzeit mehrmals vor Ort in Grimma um den Bau des neuen Reaktors zu überwachen. Mittels zweier Krane wurde der Reaktor über eine Rohbrücke gehoben und dann mit dem am 24. 02. bis 27.02.2014 aufgebauten 750 Tonnen Kran in seine endgültige Position gebracht. Um 8:00 Uhr morgens begannen die Vorbereitungen zum Einheben an den Zielpunkt, einer vorgefertigte 40 Meter hohen Stahlkonstruktion. Geplant wurde ein Zeitfenster von 4 Stunden, das durch die präzise Arbeitsweise der Firma Wagenborg exakt erreicht wurde. In den nächsten Wochen werden noch die Anschlüsse gelegt und dann kann die HR1 wieder ihre Produktion voll aufnehmen.

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