Neuer Dorfplatz in Bramsche eingeweiht 90 000 Euro für die Gemeinschaft investiert

Lingen Bramsche neuer Dorfplatz ©ES MEdia Spelle (8)

Diakon Ulrich Michael Lehmann hat am Sonntagmorgen den neuen Dorfplatz in Bramsche an der St-Gertrudis-Kirche eingeweiht. Mit Hilfe des Ortsrates, der Verwaltung und Kirchengemeinde sowie mit Mitteln von Leader und Sponsoren ist im Süden Lingens ein Platz mit Sitzplätzen und Wasserspiel entstanden. Die Baukosten beliefen sich auf rund 90.000 Euro.

 Bramsche. Der Lingener Ortsteil wird von Landwirtschaft geprägt. Bramsche setzt sich aus den Ortschaften Estringen, Hüvede, Mundersum, Sommeringen und Wesel zusammen. Die landschaftlich reizvolle Umgebung Bramsches bietet den Einwohnern und Besuchern einen hohen Erholungswert, der jetzt erneut gesteigert wurde.

Ortsbürgermeister Rudolf Holterhues stellte bei der Einweihungsfeier vor zahlreichen Gästen heraus, dass das Vereinsleben in Bramsche sehr ausgeprägt sei und zum starken Zusammenhalt in der Bevölkerung beitrage. „Heute ist ein schöner Tag für Bramsche, denn heute können wir unseren neuen Dorf­platz mit Sitzgruppen, Infor­mationstafeln und einem Wasserspiel einweihen“, freu­te sich Holterhues, dessen besonderer Dank der Kirchengemeinde St. Gertru­dis, dem Heimatverein, der Kolpingfamilie, den Ortsratsmitgliedern und Sponsoren sowie der Regionalmanagerin der Leader-Rayon südliches Emsland, Stefanie Konermann galt.

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„Vor drei Jahren hat sich ein Arbeits­kreis mit Gemein­demitgliedern, Vertretern von Vereinen und Verbänden sowie Mitarbeitern des Bau-und Planungsamtes der Stadtverwaltung Lingens und des Pla­nungsbüros Hollemann aus Meppen gebildet. Es sollte ein Platz an zentraler Stelle entstehen, der zur Dorfverschönerung beiträgt und ein Informations- und Kommu­nikationsstandort sowie ein Naherholungsplatz ist. Nach reifli­chen Überlegungen wurde ein Plan vorgestellt, der in Abstimmung mit den poli­tisch Verantwortlichen, der Stadtverwaltung und des Arbeitskreises umgesetzt wurde“, erklärte Holterhues.

Der in runder Form angelegte Platz mit Sitzbän­ken hat ein Wasserspiel aus Piesberger Karbonquarzit. Der Längszuschnitt mit sieben Scheibenabschnitten wiegt 3,5 Tonnen, hat drei Vertikalbohrungen für drei Schaumsprudler und wurde von der Firma Woitzel aus Ibbenbüren gefertigt. Den Dorfplatz umranden mehrere Schautafeln mit tou­ristischen Informationen über Bramsche und der nähe­re Umgebung, aber auch Mit­teilungen des Ortsrates und der Vereine und Verbände.

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Oberbürgermeister Dieter Krone sagte: „Nur wenn sich alle Vereine und Verbände daran beteiligen, einen neuen Mittelpunkt zu schaffen, funktioniert dies. Der neue Dorfplatz im Schatten der Kirche lädt zum Verweilen und ausruhen ein. Man braucht einen Punkt, um sich zu treffen und austauschen, ansonsten zerfleddert alles in einer Gemeinde. Es ist ein Platz an zentraler Stelle entstanden, der zur Dorfverschönerung beiträgt. Wenn so viele mitgemacht haben, achten auch alle aufmerksam darauf, dass dieses Schmuckstück erhalten bleibt“, betonte Krone.

Bevor Diakon Ulrich Michael Lehmann den neuen Dorfplatz segnete, erklärte er: „Was lange währt wird endlich gut. Nun sehen wir das schöne Ergebnis. In der Bibel stehen viele Brunnengeschichten. Am Brunnen passiert oft etwas ganz wichtiges. Er reicht uns das Wasser, ohne das wir nicht leben können.“

Musikalische umrahmte der Musik­verein Bramsche den feierlichen Akt.

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