Neues Feuerwehrgerätehaus in Lünne jetzt in Betrieb

Lünne – Mit einem offiziellen Festakt ist das neue Feuerwehrgerätehaus in Lünne eingeweiht worden. In dem Gebäude sind die Freiwillige Feuerwehr und die Rettungswache des DRK Emsland untergebracht.

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Sehen im neuen Feuerwehrgerätehaus einen Gewinn: (v.l.) Frank Knöpker, Andreas Wentker, Marc-André Burgdorf, Bernhard Hummeldorf, Bernhard Deeters, Werner Rickling, Magdalena Wilmes, Karl-Heinz Vehring, Rettungsdienstleiter Christof Witschen und Alois Wilmes.

Der Neubau wurde am bisherigen Standort mit zentraler Anbindung an die B 70 errichtet. „Mit den Arbeiten zum Neubau wurde vor gut einem Jahr begonnen. Der Zeit- und Kostenrahmen konnte eingehalten werden“, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf vor rd. 170 geladenen Gästen und dankte dem Landkreis Emsland für die starke Unterstützung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 550.000 Euro, die der Landkreis Emsland mit ca. 72.000 Euro gefördert hat. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr haben rd. 700 Stunden ehrenamtliche Eigenleistung in die Maßnahme eingebracht. Marc-André Burgdorf, zuständiger Dezernent des Landkreises, bezeichnete das neue Gebäude als einen Gewinn für die Sicherheit der Menschen und begrüßte die Unterbringung der Feuerwehr und der neuen Rettungswache unter einem Dach. Besonderer Dank galt Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, die sich in ihrer Funktion als Kreistagsabgeordnete für die Stationierung des Rettungswagens in Lünne stark gemacht hat. Ab dem 16. Juli 2015 ist diese im 24-Stunden-Dienst besetzt. Bernhard Deeters, Geschäftsführer des beauftragten Bauunternehmens Deeters Stahlbau, übergab den symbolischen Schlüssel an Hummeldorf, der ihn an Gemeindebrandmeister Alois Wilmes übergab. Wilmes reichte den Schlüssel an Ortsbrandmeister Werner Rickling weiter. „Mit dem neuen Gebäude finden wir optimale Bedingungen vor“, dankte Rickling und führte aus, dass ein eigens gegründeter „Arbeitskreis Neubau Feuerwehrgerätehaus“ die Planungen begleitet hat. Das Platzangebot habe sich im Vergleich zum alten Gebäude verdreifacht. Auf rd. 500 Quadratmeter Grundfläche stehen zwei Einstellboxen, Sanitärräume, Umkleide, Ortsbrandmeisterbüro auch ein Schulungs- und Seminarraum zur Verfügung. Die Rettungswache verfügt auf rd. 150 Quadratmetern über eine Einstellbox sowie Sanitär- und Sozialräume. Karl-Heinz Vehring, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Emsland, Regierungsbrandmeister Frank Knöpker, Andreas Wentker, Brandabschnittsleiter Süd und Magdalena Wilmes sprachen der Feuerwehr ihre Glückwünsche aus. Die Pastöre Daniel Brinker und Joachim Korporal spendeten den kirchlichen Segen. Für die musikalische Gestaltung war der Musikverein Beesten/Lünne e.V. unter der Leitung von Tobias Bembom verantwortlich.

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