Neun Familien-Gesundheitspflegerinnen erhalten Bescheinigung

Meppen. Acht Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und eine Hebamme aus dem Landkreis Emsland haben sich zu Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen ausbilden lassen. Sie erhielten nun im Meppener Kreishaus ihre Bescheinigung.

Der Landkreis Emsland, Fachbereich Jugend, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, hat gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Lingen die Weiterbildung für den Bereich der Frühen Hilfen initiiert, Grund dafür ist der immer noch bestehende Hebammenmangel in der Region.Mit Ihrer Entscheidung zur Weiterbildung haben Sie eine Möglichkeit geschaffen, Familien bestmöglich zu beraten und zu betreuen“, betont Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis.

Fachkräfte in den Frühen Hilfen übernehmen die Aufgabe, Eltern in Gesundheits- und Alltagsfragen in besonderen Belastungssituationen zu stärken. Dazu betreuen und beraten sie präventiv Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Ziel ist es, gute Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen des Kindes zu schaffen. Der Einsatz kann auch in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt erfolgen.

Die Fachkräfte arbeiten im Netzwerk Frühe Hilfen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Kindeswohls. Die Teilnahme ist für staatlich examinierte Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung möglich und umfasst 270 Unterrichtseinheiten. Die Weiterbildung wurde in Kooperation mit dem Landkreis Emsland, Fachbereich Jugend, dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Lingen und der Katholischen Erwachsenenbildung Emsland Süd e.V. durchgeführt.Finanziert wird die Weiterbildung vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.

Bild:  Sozialdezernentin Sigrid Kraujuttis (2. v. r.) gratulierte den Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen zum Weiterbildungszertifikat. 

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