Niederländer vermisst bei Kanutour auf der Hase

 

UPDATE  vom 25.05.2014

Heute gegen 13:00 Uhr wurde die Suche nach dem gestern verunglückten und vermissten 73 jährigen Mann aus den Niederlanden fortgesetzt.

Es waren heute 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr Haselünne, dem THW OV Meppen, DLRG Haselünne und der Tauchgruppe der Feuerwehr Meppen vor Ort. Hinzu kamen noch zwei Hundeführerinnen der Polizei mit ihren speziell auf Leichensuche trainierten Hunden.

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Leider blieb die Suche bis 17:30 Uhr erfolglos. Die Hunde hatten nach längerer Suche mit dem Einsatzboot der Feuerwehr Meppen an drei Stellen auf der Hase angeschlagen, die Taucher haben dann die Hase an diesen Stellen in einem größeren Radius abgesucht, konnten aber leider nichts finden. Wegen der starken Strömung und der vielen Untiefen in der Hase ist es für die Taucher sehr gefährlich. Die Suche wird aber in den nächsten Tagen intensiv weitergeführt.

Der Stellvertretende Stadtbrandmeister, Leo Menger, bat alle Kanuten und Bootsfahrer sich auf Kanuwanderungen eine Schwimmweste anzulegen. Die Idyllische Hase kann an einigen Stellen durch starke Strömung und unberechenbaren Untiefen im Falle eines Unfalls zu einer tödlichen Falle werden. Besonders wenn bei gutem Wetter am bevorstehenden Pfingstwochenende wieder viele Menschen auf solchen Touren

24.05.2014 Niederländer vermisst bei Kanutour auf der Hase – zwei Frauen können sich ans Ufer retten – aufwendige Suchaktion muss bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden – Haselünne

Eine 26-köpfige Gruppe aus Smilde in den Niederlanden war am Samstagnachmittag mit Kanus auf der Hase in Richtung Meppen  unterwegs. Die Hase ist ein sehr beliebtes Gewässer zum Kanuwandern.

Gegen 14:50 Uhr passierte ein mit zwei Frauen und einem Mann besetztes Kanu eine Stromschnelle, das Kanu kam dabei ins kentern und dabei ist der hinten sitzende 73 jährige Mann aus dem Boot gefallen. Seine 75 jährige Frau konnte nur noch sehen dass er versuchte dem Kanu hinterher zu schwimmen. Dann war er plötzlich in der starken Strömung verschwunden.Die beiden Frauen schafften es noch das Kanu ca. 800 Meter weiter ans Ufer zu steuern und konnten sich retten.Sofort wurde ein Notruf abgesetzt und ein riesiges Aufgebot an Helfern alarmiert.Zunächst waren die Feuerwehren Haselünne und Meppen mit Rettungstauchern vor Ort. Außerdem kamen die Einsatzkräfte der DLRG aus Lingen, Nordhorn, Haren und Emsbüren noch dazu. Insgesamt waren über 100 Rettungskräfte vor Ort.Von der Stromschnelle aus wurde der Uferbereich, an beiden Seiten der Hase, akribisch abgesucht. Dieses stellte sich als sehr schwierig heraus weil die Strömung dort sehr stark ist. Außerdem behinderten abgestorbene Baumstämme unter Wasser die Suche.  Auch wurde auf der Hase mit zahlreichen Booten nach dem vermissten Mann gesucht.Ebenfalls suchte ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera aus der Luft nach dem 73-jährigen.

 

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