Niederländische Pflegekräfte fühlen sich im Wohnpark Meppen-Esterfeld wohl

Der Wohnpark Meppen-Esterfeld kooperiert mit einer niederländischen Schule. Seit dem 1. März arbeiten drei niederländische Pflegekräfte im Wohnpark Meppen-Esterfeld und sind sehr zufrieden. „Ich bleibe bis zur Rente und nehme mir später auch gleich ein Zimmer im Wohnpark“, so die niederländische Pflegekraft Monique Prins aus Coevorden.

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v.l. DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann, Pflegekraft Ramona Saadhoff, Bernd Kleinhaus vom Projekt „Chancen in der Pflege“, Pflegekraft Anita van der Marel, Hans Voss, Hans Becherer vom Projekt „Chancen in der Pflege“, Pflegekraft Monique Prins und Fachbereichsleiter Pflege Franz Stüwe.

Anita van der Marel aus Weiteveen beschreibt: „Die Arbeit im Wohnpark Meppen-Esterfeld macht mir viel Spaß, ich freue mich jeden Tag darauf.“ Auch Ramona Saadhoff aus Erica gefällt es im Wohnpark sehr gut, sie betont, sie habe im Wohnpark viel mehr Zeit für die Senioren als in Einrichtungen in den Niederlanden.

„Dem Projekt „Chancen in der Pflege“ mit der niederländischen Arbeitsagentur UVW, der niederländischen Gemeinde und der HAB Consultancy mit dem Koordinator Hans Becherer habe ich sofort zugestimmt, denn das ist eine tolle und innovative Idee. Wir freuen uns sehr über die gute Kooperation“, so Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V.

„Seit vielen Jahren sind wir bereits in der Ausbildung tätig und bauen Qualifizierungen stetig weiter aus. Zurzeit haben wir 17 Auszubildende in der Pflege, doch wir haben gemerkt, dass das nicht reicht. Um dem Fachkräftemangel vorzubeugen, haben wir uns für die Kooperation mit der niederländischen Schule entschieden und sind sehr zufrieden“, so Franz Stüwe, Fachbereichsleiter Pflege beim DRK im Emsland.

Die niederländischen Pflegekräfte haben mit einem zweimonatigen Praktikum im Wohnpark begonnen, dieses erfolgreich absolviert und danach ihren Arbeitsvertrag bekommen. „Sie haben schnell selbstständig gearbeitet und sind gut im Wohnpark angekommen. Mit ihrem fröhlichen Wesen haben sie schnell die Sympathien der Senioren und Kollegen gewonnen. Auch die sprachliche Barriere stellt kein Problem dar. Die niederländischen Pflegekräfte haben an einem Sprachkurs teilgenommen. Außerdem sprechen viele Senioren platt und das ist der niederländischen Sprache sehr ähnlich, das ist ein Vorteil, lobt Stüwe.

Das Projekt wird aufgrund seines großen Erfolgs fortgesetzt, das nächste startet bereits im August.

Weitere Informationen zum Wohnpark Meppen-Esterfeld gibt es unter der Tel.: 05931 49790-3535 oder www.drk-emsland.de

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