Osnabrücker Zoll – doppelter Schlag gegen den Drogenschmuggel; Zöllner finden Opium, Marihuana, Ecstasy und eine Waffe bei Kontrollen

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Am 05. und 06. Mai 2015 wurde durch Beamte des Hauptzollamtes Osnabrück wie-der erfolgreich Schmuggel verhindert.
Insgesamt konnten rund 4,2 Kilogramm Opium, drei Kilogramm Marihuana, 370 Ecstasytabletten und ein nach dem Waffengesetz verbotenes Einhandmesser sichergestellt werden. Am Nachmittag des 05. Mai 2015 kontrollierten die Zöllner in einer zuvor eingerichteten Kontrollstelle auf dem Rasthof Waldseite Süd an der Autobahn 30 ein niederländisches Fahrzeug. Der Fahrer, ein 50-jähriger niederländischer Staatsbürger, gab auf Befragen an, zu einem Familienbesuch in Frankfurt gewesen zu sein. Die Frage nach mitgeführten Betäubungsmitteln verneinte er. Während der Fahrzeugdurchsicht wurden unter der Rücksitzbank insgesamt sechs Pakete festgestellt, die Betäubungsmittel zum Inhalt hatten. Der Reisende wurde vorläufig festgenommen. Bei den Betäubungsmitteln handelt es sich um insgesamt rund 4,2 Kilogramm Opi-um mit einem Schwarzmarktwert von rund 27.300 Euro. Am Vormittag des 06.Mai 2015 kontrollierten die Beamten ein zuvor aus den Nieder-landen eingereistes polnisches Fahrzeug auf der Autobahn 30 in Höhe der Anschlussstelle Schüttorf Nord.

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Die Reisenden, zwei 35 und 36 Jahre alte polnische Staatsbürger gaben, drei Tage Urlaub in Frankreich gemacht zu haben.
Auch sie verneinten die Frage nach mitgebrachten Betäubungsmitteln oder Waffen. Bei der Fahrzeugdurchsicht fanden die Zöllner ein nach dem deutschen Waffenge-setz verbotenes Einhandmesser. Für die intensive Suche Betäubungsmitteln kam Rauschgiftspürhund Kjell zum Ein-satz. Am Boden des Kofferraumes zeigte Kjell an, fündig geworden zu sein. Bei Entfernung der Abdeckung wurde ein Zugang zum manipulierten Tank des Fahrzeuges gefunden. Hier konnten die Beamten insgesamt vier Tüten Marihuana mit einem Gesamtge-wicht von drei Kilogramm sowie 370 Ecstasytabletten sicherstellen. Die Betäu-bungsmittel haben einen Schwarzmarktwert von insgesamt rund 31.100 €. Der Fahrer des Wagens gab an, dass ihm die Betäubungsmittel gehören. Die weiteren Ermittlungen hat in das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn –  übernommen.n beiden Fällen wurden die Beschuldigten dem Haftrichter beim Amtsgericht Nord-horn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging ebenfalls in beiden Fällen Haftbefehl, die Beschuldigten wurden in die Justizvollzugsanstalt Lin-gen eingeliefert.

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