Paul Panzer gastierte mit „Alles auf Anfang“ in Lingen Über 3400 Fans jubelten in der EmslandArena

Lingen Paul Panzer HLW 1

 Lingen. Paul Panzer begeisterte mit seinem vierten Live-Programm, „Alles auf Anfang“ gut zwei Stunden über 3400 Fans in der EmslandArena. Deutschlands verrücktester Humorist geht auf die Suche nach dem wahren Sinn des Lebens und geht bis zum Ursprung der Wirklichkeiten bis in die Steinzeit zurück. Schon auf dem Tour-Plakat ist er als Urzeitmenschen getarnt. Er macht in seinem einzigartigen und immer gleichen Outfit, sein Blümchenhemd, Feuer, zugegeben nicht auf natürliche Art und Weise, sondern mit einem handelsüblichen Feuerzeug. Die Lachmuskeln überstrapazierend drehte Paul Panzer in seiner Show jeden Stein um und suchte nach Antworten auf die ultimativen Fragen der Menschheit: „Warum sind wir hier?“, „Wohin gehen wir?“, „Können wir auch fahren?“. Das Publikum war bei „Alles auf Anfang“ dabei und erlebte, wie Panzer mit dem Scharfsinn eines Säbelzahntigers, der Beharrlichkeit eines Mammuts und seinem unvergleichlichen Frohsinn zur Höchstform auflief. Natürlich fehlte nicht „Ich begrüße sie…“, der Floskel, die jeder von Paul Panzer kennt. Mit dem bekannten Panzerschen Zischen und dem inszenierten Sprachfehlermeinte Panzer „Ich mach nur Spatz“. Er nahm sein Frau Hilde, deren vom Hobby „shoppzing sei“, nahm er ebenso aufs Korn wie die Herren der Schöpfung, dessen letzter Rückzugsort der Baumarkt sei. Das Dilemma der Ehe war ein weiterer springender Punkt. Um Mitleid bettelnd beschrieb er seinen Gang zum Altar, mit dem alles ein Ende nahm. Sein Leben bestand fortan aus Highlights wie Bleigießen zu Silvester, der Besuch der Esoterik-Messe, der Abreißkalender mit chinesischen Weisheiten und nicht zu vergessen der Urlaub mit der Schwiegermutter. Mit dem Scharfsinn seiner Geschichten avancierte Panzer in den letzten Jahren zum Kult-Star der deutschen Komiker. Der Leiter des Veranstaltungsmanagement der EmslandArena, Stefan Epping, zeigte sich beeindruckt, wie Panzer das Publikum in seinen Bann zog.

Foto: Walter König

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