Polizei, Malteser, Johanniter und Deutsches Rotes Kreuz unterzeichnen Kooperationsvereinbarungen

150128_kooperation_hilfsdienste_polizei

Das Foto zeigt v.l.n.r. Norbert Hoffschröer, Karl-Heinz Brüggemann, Thomas Deeters und Franz Strüwe bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen

Am Mittwoch haben der Leiter der Polizeiinspektion und Vertreter des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter und des Deutschen Roten Kreuzes eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. „Unser Ziel ist es, dass ältere Menschen sich sicherer fühlen und wir sie besser vor Kriminalität schützen und sie nicht mehr Opfer von Straftaten werden“, erklärte der Leiter der Polizeiinspektion, Karl-Heinz Brüggemann. „Sicherheit im unmittelbaren Wohnumfeld ist gerade bei älteren Menschen ein elementares Bedürfnis. Betrügereien, wie Enkeltrick, Schockanrufe und betrügerische Haustürgeschäfte kommen häufiger vor, als man vielleicht denkt“, so Brüggemann weiter. „Wir als Hilfsorganisationen können da einen wichtigen Beitrag leisten und die Polizei unterstützen“, machte Norbert Hoffschröer, Leiter der Geschäftsstelle der Malteser in Lingen, deutlich. „Unsere Mitarbeiter, die ältere Menschen in ihren Wohnungen aufsuchen, bekommen schon mit, wenn etwas Ungewöhnliches vorgefallen ist und etwas nicht stimmt. Deshalb haben wir uns an die Polizei gewandt und diese Zusammenarbeit vorgeschlagen.“ „Nach ersten Gesprächen war klar, dass wir die Außendienstmitarbeiter umfassend schulen und ihren die Kniffe und Tricks der Betrüger erklären. Sie dienen als Multiplikatoren und sollen die Senioren auf Gefahren hinweisen „, erklärte Polizeioberkommissar Dieter Rothlübbers vom Präventionsteam der Polizei. Dabei spielt die Technik, wie der Hausnotruf mit Anschluss an eine Notrufzentrale, eine wichtige Rolle. „Der Hausnotruf ist dabei nicht nur für gesundheitliche Notfälle gedacht.

Den Knopf sollten Senioren auch drücken, wenn bei ihren an der Haustür jemand klingelt, der ihnen nicht geheuer vorkommt“, machte Thomas Deeters von den Johannitern deutlich. Franz Strüwe vom Kreisverband des DRK stellte heraus, dass ältere Menschen den Mitarbeitern der sozialen Hilfsdienste vertrauen und sich ihnen eher offenbaren würden. Durch das Präventionsteam der Polizeiinspektion wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Hilfsorganisationen beschult und mit ihnen wurde die Präventionsbroschüre „Der goldene Herbst“ mit Informationen und Tipps rund um das Thema „Senioren als Opfer von Betrugsmaschen“ besprochen.

Anschließend wurden in den Räumen des Malteser Hilfsdienstes in Lingen die Kooperationsverträge zwischen Polizei, Malteser, Johanniter und Deutschem Roten Kreuz unterzeichnet.

Tagged , , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.