Polizei und Emslandstärke mahnen Landwirte zu mehr Sicherheit bei Kartoffeltransporten

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Das Foto zeigt v.l.n.r. Gerrit-Jan Wesselink von der Emslandstärke und Polizeikommissar Florian Haarmann von der Polizei in Emlichheim

Die Polizei in Emlichheim hat gemeinsam mit der Emslandstärke in Emlichheim eine gemeinsame Initiative zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Kartoffeltransporte ins Leben gerufen. In den nächsten Monaten werden wieder täglich eine Vielzahl von Kartoffeltransportern unterwegs sein, wodurch sich das Risiko von Unfällen auf den Straßen erhöht. Aber nicht nur die Landwirte, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer sollen auf die Gefahren hingewiesen werden, die von den langsam fahrenden Gespannen ausgehen können. Polizeikommissar Florian Haarmann von der Polizei in Emlichheim hat einen Flyer entworfen, der von der Emslandstärke an die etwa 700 Landwirte versandt worden ist, die dort Kartoffeln anliefern. Gemeinsam mit dem Ersten Polizeihauptkommissar Hubert Timmer und dem Leiter der Rohstoffbeschaffung bei der Emslandstärke, Gerrit-Jan Wesselink, wurde diese Aktion am Mittwoch in Emlichheim vorgestellt. Insgesamt werden in den kommenden Monaten 900000 Tonnen Kartoffeln bei der Emslandstärke in Emlichheim angeliefert. „Zwischen 2011 und 2013 kam es im Bereich der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim zu 266 Verkehrsunfällen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen“, stellten die Polizeibeamten am Mittwoch heraus. „Das sind aber nicht nur Unfälle mit Kartoffeltransportern, sondern auch andere landwirtschaftliche Fahrzeuge“, so die beiden Beamten. Vor jeder Fahrt sollten die Landwirte deshalb folgende Punkte bedenken und beachten:

   - Ist die Ladung ordentlich gesichert?
   - Ist das Gespann überladen?
   - Sind Traktor und Anhänger technisch in Ordnung?
   - Sind alle Lichter funktionsfähig und erkennbar?
   - Ist der Fahrer fit für die Fahrt?

Die Polizei kündigt an, dass sie mit Beginn der Kartoffelkampagne auch verstärkt Kontrollen von Traktoren und Anhängern durchführen wird. Dabei geht es nicht nur um die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge und die Ladungssicherung. Zum Einsatz soll auch eine mobile Waage kommen, um Überladungen an Ort und Stelle feststellen zu können.

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