Projekt des NABU Emsland Süd für Schleiereulen

Spelle. Die Schleiereule brütet bevorzugt in Kirchtürmen, Scheunen, Dachstühlen, Geräteschuppen und Viehunterständen. Laut Mitteilung des Naturschutzbundes Emsland Süd (NABU) wurden durch Renovierungen viele Zugänge, Luken und ursprüngliche ‚Ulenlöcher‘ verschlossen, so dass ein großer Mangel an Brutstätten für die Schleiereule herrscht. Ein neues Projekt soll Abhilfe schaffen.

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Nistplätze für Schleiereulen bringt der NABU Emsland Süd kostenlos an. Foto: NABUDem Nistplatzmangel will der NABU entgegenwirken, indem kostenlos Nistkästen (1 x 0,6 x 0,5 Meter) an den Innenseiten von geeigneten Gebäuden angebracht werden, die für die Schleiereulen durch ein Anflugloch zu erreichen sind. Da die Nisthilfen zum Innenraum hin geschlossen sind, werde eine Verkotung der dahinter liegenden Räume vermieden.

Obwohl Schleiereulen erst in der tiefen Dämmerung zur Jagd ausfliegen und am besten von allen Eulen in der Nacht sehen können, würden sie von nicht zu hellen Außenleuchten nicht gestört, sodass die „Gastfamilien“ die Eulen beim Einbringen der Beutetiere sowie die ersten Flugversuche der Jungeulen gut beobachten könnten.

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