Qualität fest im Griff

Rheine. Dass Gehhilfen nicht mehr nur trist, grau und langweilig sein müssen, davon konnten sich Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Jansen bei ihrem heutigen Firmenbesuch bei der Ossenberg GmbH ein Bild machen. Vielmehr können moderne Gehstöcke und Gehilfen für Menschen mit Handicap oder auch für ältere Menschen sogar richtig schick und modern sein. Sei es in blau, gelb, grün, im Leopardenlook oder dem Emblem des Lieblingsfußballvereins, mit hochwertigem Holzknauf oder weichem oder hartem Griff: nahezu jeder Kundenwunsch kann erfüllt werden.

Ossenberg

Foto: V. l.: EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer Frank Wieditz, Ingrid Wieditz, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann sowie Sabine Diekmann.

Der Erfolg dieser Idee gibt dem Unternehmen, welches in Kanalhafen beheimatet ist, mehr als recht. Wie Frank Wieditz, einer der Geschäftsführer erläuterte, hat sich das unabhängige Familienunternehmen allein in den letzten 12 Jahren von einem kleinen Betrieb mit gerade einmal 5 Mitarbeitern in einen europaweiten Marktführer in diesem Sektor entwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen 85 Mitarbeiter und bildet zudem 2 Auszubildende aus. Waren es anfänglich nur eher kleine Räume, die das gut eingespielte Team bestehend aus den beiden Geschäftsführern Frank Wieditz und Carsten Diekmann sowie deren Ehefrauen Ingrid Wieditz und Sabine Diekmann anmietete, ist das Thema Expansion heute fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Ein neues Bürogebäude befindet sich zurzeit im Bau und soll im April 2017 fertig gestellt sein. „Die Räumlichkeiten werden auch dringend gebraucht“, wie Sabine Diekmann erklärte, „da schon jetzt wieder alle bisherigen Büroräume zu klein geworden sind“.

Dabei werden allein 90 Prozent der zertifizierten Unterarmgehilfen, Gehstöcke sowie der speziellen Gehhilfen in Rheine produziert. 2016 wurden bereits 165.000 Gehilfen im Monat produziert und ein Ende ist nicht in Sicht. Jedes noch so kleine Detail wird dabei selbst hergestellt und den individuellen Kundenwünschen angepasst. Möglich ist dies, weil ein Großteil der Produktionsmaschinen selbst entwickelt wurde. Der Kundenstamm sind die etwa 6.200 Orthopädie- und Sanitätshäuser in  ganz Deutschland, aber auch Vertragsgroßhändler, die die robusten und dabei schicken Modelle ins Ausland weiter vertreiben. Der Endkunde erhält „sein“ Modell über die Krankenhäuser bzw. das Sanitätshaus.

Ideen für alternative Hilfsmittel, wie beispielsweise innovative Sportgeräte für den physiotherapeutischen Bereich, oder Weiterentwicklungen ihrer bisherigen sehr breiten Produktpalette haben Wieditz und Diekmann noch viele, wie Bürgermeister Dr. Lüttmann und EWG-Geschäftsführer Dr. Janssen bei ihrem Rundgang durch die Produktionshallen erfahren konnten.

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