Radtour der Verwaltungsspitzen von Stadt und Kreis besucht ausgewählte Bauprojekte Rheines

Rheine. Die aktuellen Bautätigkeiten an der Eschendorfer Aue, das Innovationsquartier mit seinem hochmodernen Environ-Gebäude, seinen Einsteinhäusern, dem neuen Bauprojekt der Kreishandwerkerschaft und dem zurzeit im Bau befindlichen Fahrradparkhaus West, die Jugendkunstschule und der neue Marktplatz, waren  die Ziele der gestrigen Sommer-Radtour der Verwaltungsspitze der Kreisverwaltung. Anders als vor vier Jahren begleitete in diesem Jahr nicht der Landrat, sondern Kreisdirektor Dr. Martin Sommer als derzeitiger kommissarischer Behördenleiter die Tour. Begleitet wurde er dabei von Birgit Neyer, Leitung WESt mbH, Tilman Fuchs, Kreis-Sozialdezernent, und Jürgen Blömker aus dem Kreis-Bauamt, die sich über die Kurzvorträge der Rheinenser Kollegen interessiert zeigten und viele Fragen stellten. Wie Dr. Sommer dabei eingangs betonte, sind diese alljährlich stattfindenden Touren ein wichtiges Instrument des Kreises, um allen 24 Kommunen zwar nicht in jedem Jahr, aber in regelmäßigen Abständen einen Besuch abzustatten und sich über die aktuelle Lage vor Ort zu informieren. 

Mit dem Start der Tour vor dem Rathaus überreichte Dr. Martin Sommer auch einen Spendencheck in Höhe von 100 Euro an die Fahrradwerkstatt Rheine, die Rheines Bürgermeister Dr. Lüttmann dankend entgegennahm. Nach einem schnellen Blick in den Himmel und auf das Wetterradar radelte die Gruppe dann Richtung Eschendorfer Aue. Dort erläuterte Rheines Baudezernentin Milena Schauer die bisherigen Bautätigkeiten in Rheines zurzeit beliebtesten Baugebiet. Bezahlbare Grundstücke, die nach  einem Punktesystem vergeben werden, haben für ein gewaltiges Interesse gesorgt. Mit einem Ausblick auf die weiteren Planungen und einem kurzen Abstecher in das Baugebiet mit neuer Kita ging es dann auch schon weiter zur Jugendkunstschule. Dr. Lüttmann stellte den aktuellen Stand der Planungen vor, die gemeinsam mit dem Berufskolleg des Kreises erarbeitet wurde. Hier stehe man vor der Beantragung weiterer Landesmittel aus dem Förderprogramm „Dritte Orte“. Ziel sei es, eine Kreativraum zu schaffen, der Kultur und Technik miteinander verbindet.

Dass solche „Sonderprojekte“ in Rheine überhaupt möglich sind, dafür sorgt Rheines 1. Beigeordneter und Stadtkämmerer Mathias Krümpel, der mit einem genauen Blick auf die städtischen Finanzen auch bei größeren Bauprojekten eng mit eingebunden ist und im Vorfeld die finanziellen Handlungsspielräume durchdenkt. So konnte er denn auch gerade die aufkommenden Fragen zur finanziellen Realisierbarkeit der einzelnen Bauprojekte ohne Umschweife beantworten.

Begeistert zeigten sich die Gäste aus der Kreisverwaltung auch bei einem kurzen Stopp am Innovationsquartier. Mit dem Bau dem neuen Projekt der Kreishandwerkerschaft an der Stelle sind nun alle Flächen nicht nur verkauft, sondern befinden sich bereits im Bau bzw. sind schon bebaut. Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG, erläuterte den Werdegang der Arbeiten an den Bahnseitenflächen. Insbesondere das neue Environ-Gebäude mit seiner regenerativen thermischen Versorgung ist da sicherlich nicht nur rein optisch, sondern besonders auch energetisch ein Vorzeigeprojekt an dieser exponierten Stelle.

Zum Abschluss fuhr die Gruppe dann zum neu gestalteten Marktplatz, einem der Leuchtturmprojekte des Rahmenplans Innenstadt. Mit der neu gestalteten Brunnenanlage und seiner großzügigen Platzgestaltung nicht nur für kurzweilige Besucher ein echtes Schmuckstück.

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