Rettungswache in Lünne hat sich bewährt

Lünne – Eine schnelle und kompetente medizinische Versorgung im Notfall ist von großer Bedeutung. Seit fast genau einem Jahr besteht in Lünne eine Rettungswache mit 24-Stunden-Dienst. Im Rückblick auf das erste Jahr wurde die starke Bedeutung für das südliche Emsland deutlich.

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Die Rettungswache in Lünne ist ein Gewinn für die Region. Davon überzeugt zeigten sich im Beisein einiger Gäste Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links), DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann (3. von links), Kreisdezernent Marc-André Burgdorf, Gemeindebrandmeister Alois Wilmes und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (vorne, von rechts).

„Wir sind froh darüber, dass in Lünne mit direkter Anbindung an die B 70 eine Rettungswache mit 24-Stunden-Dienst eingerichtet wurde. Das war eine gute und richtige Entscheidung“, resümierten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes anlässlich einer kleinen Feierstunde zum einjährigen Bestehen des Stützpunktes. Vorangegangen war die Neuorganisation des Rettungswesens durch den Landkreis Emsland. Eine Notfallrettung sollte in 95 Prozent aller Einsätze in maximal 15 Minuten vor Ort sein. Eine Untersuchung hatte seinerzeit ergeben, dass dieser Wert zum Teil überschritten wurde und daher das Netz der Rettungswachen verstärkt werden musste. Um die notärztliche Versorgung im südlichen Emsland zu verbessern, wurde daraufhin im letzten Jahr verkehrsgünstig gelegen an der B 70 in Lünne im neuen Feuerwehrgerätehaus ein Rettungswagen stationiert. Die Betreuung hat der DRK-Kreisverband Emsland übernommen. „Durch die neue Wache in Lünne wurden die Einsatzzeiten deutlich verkürzt. In allen Fällen wurden die Einsatzorte innerhalb der gesetzlich vorgegebenen 15 Minuten erreicht“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann. Im ersten Jahr wurden in Lünne 1.265 Einsätze gefahren, das entspricht durchschnittlich mehr als drei Einsätze pro Tag. Dabei macht der Einsatzbereich auch vor Landesgrenzen nicht halt. Bei Bedarf finden neben den Einsätzen im südlichen Emsland auch beispielsweise Fahrten in das nordrhein-westfälische Rheine statt. „Die Rettungswache in Lünne hat sich bewährt. Dabei ist es einmalig im Emsland, dass sich Feuerwehr und Rettungsdienst ein Gebäude teilen“, bescheinigte Kreisdezernent Marc-André Burgdorf. Auch Gemeindebrandmeister Alois Wilmes dankte im Namen der Freiwilligen Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit: „Die Kooperation mit dem Rettungsdienst ist hervorragend, sodass letztendlich die Menschen vor Ort und in der Region auch von der guten Zusammenarbeit profitieren.“

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