Rettungswache in Lünne in Betrieb gegangen

Lünne – Um die medizinische Versorgung in der Samtgemeinde Spelle und der Region zu verbessern, wurde im neu errichteten Feuerwehrgerätehaus in Lünne eine neue Rettungswache in Betrieb genommen.

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Vorangegangen war die Neuorganisation des Rettungswesens durch den Landkreis Emsland. Eine Notfallrettung sollte in 95 Prozent aller Einsätze in maximal 15 Minuten vor Ort sein. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass dieser Wert zum Teil unterschritten wird und daher das Netz der Rettungswachen verstärkt werden muss. Um die notärztliche Versorgung im südlichen Emsland zu verbessern, wurde verkehrsgünstig gelegen an der B 70 in Lünne die neue Rettungswache unter der Leitung von Maik Lüttje eingerichtet. Diese ist im neu errichteten Feuerwehrgerätehaus untergebracht und umfasst eine Einstellbox sowie Sozial- und Sanitärräume. Der Rettungsdienst wird vom DRK-Kreisverband Emsland übernommen. Ab dem 16. Juli 2015 wird die Wache rund um die Uhr besetzt sein. „Der Mensch steht für uns im Mittelpunkt unseres Handels“, erklärte DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann das Leitbild. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dankte dem Kreistag und der Kreisverwaltung für die zielstrebige Zusammenarbeit. „Für Lünne, für die Samtgemeinde Spelle und für das südliche Emsland hat die neue Rettungswache eine große Bedeutung“, hob Hummeldorf hervor. Auch Magdalena Wilmes, Lünnes Bürgermeisterin und stellvertretende Vorsitzende des Kreistages, würdigte den Entschluss zur Einrichtung der neuen Rettungswache: „Gemeinsam wurde hier für die Sicherheit in unserem Landkreis viel erreicht.“ Von dieser Ansicht überzeugt zeigte sich auch Kreisdezernent Marc-André Burgdorf. Der überarbeitete Rettungsdienst sei eine Stärkung des gesamten Emslandes, die eine weitere Verbesserung der Lebensqualität zur Folge hätte. Gemeindebrandmeister Alois Wilmes und Ortsbrandmeister Werner Rickling betonten die gleichen Ziele, die Rettungsdienst und Feuerwehr verfolgen würden und wünschten sich eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Hilfsorganisationen.

 

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