Rheine, Betrüger am Telefon

Rheine (ots) – Unbekannte Anrufer haben am vergangenen Sonntag (29.01.2017) versucht, persönliche Informationen von Rheinenser Bürgerinnen und Bürgern zu erlangen. Die Betrüger riefen bei mehreren Familien an und gaben sich als Polizeibeamte bzw. Kriminalbeamte aus.

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Ziel der Unbekannten war es dann, die persönlichen und finanziellen Verhältnisse zu erfragen. In fast allen Fällen gingen die Angerufenen überhaupt nicht auf derartige Fragen ein und legten auf. Genau richtig, bilanziert die Polizei in Rheine. Die „richtige“ Polizei ruft nicht bei Bürgern an, um derartige Informationen zu erfragen.

Generelle Tipps: Lassen Sie sich von den Betrügern am Telefon nicht überrumpeln. Lassen Sie sich nicht durch die Anzeige im Display irritieren. Den Unbekannten gelingt es sogar, dass die Telefonnummer110 -allerdings mit einer Vorwahlnummer- oder die Nummer ihrer Polizeidienststelle in Ihrem Display angezeigt wird. Geben Sie keinerlei Informationen preis, nicht am Telefon und auch nicht bei Besuchen an der Haustür. Lassen Sie Fremde niemals ins Haus! Die Masche: Die angeblichen Polizisten sind geschickt in der Gesprächsführung und tischen Ihnen eine überzeugende Geschichte auf.

Häufig wird angegeben, dass die Polizei gerade Diebe/Einbrecher festgenommen hat. Mit verschiedenen Angaben, wird dann nach den finanziellen Verhältnissen der Rheinenser gefragt. Eine Variante: Bei den Dieben wurden Unterlagen gefunden, die darauf schließen lassen, dass auch bei Ihnen eingebrochen werden soll. Offenbar wollen die Täter herausfinden, ob und wo Geld, Schmuck oder Wertsachen im Haus aufbewahrt werden. Dabei kam auch wiederholt gezielt die Frage nach einem Tresor. Dringende Warnung: Übergeben Sie niemals Wertsachen zur Aufbewahrung an fremde Personen, auch nicht dann, wenn sich diese als Polizei ausgegeben haben. In manchen Fällen gelingt es den Tätern, dass Opfer Geld von der Bank abholen und den Betrügern übergeben.

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