Samtgemeinde Spelle investiert kräftig

Spelle – Im Rat der Samtgemeinde Spelle herrschte parteiübergreifendes Einvernehmen, die künftige Weiterentwicklung der Kommune gemeinsam zu gestalten. Einstimmig wurde der Haushaltsplan 2016 beschlossen.

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Nach Darstellung von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf liegen besondere Schwerpunkte des Haushaltes im Bildungsbereich und im Schuldenabbau. Das Gesamtvolumen des Finanzrahmens für 2016 beläuft sich auf rd. 8,8 Millionen Euro. Davon entfallen auf Investitionen rd. 1,4 Millionen Euro. „Möglicherweise wird die Erweiterung der Johannes-Grundschule Spelle notwendig. Diese Maßnahme umfasst die Erweiterung um zwei Klassenräume, die Sanierung der WC-Anlagen, die Einrichtung eines Behinderten-WCs und Brandschutzmaßnahmen“, umriss Hummeldorf die Pläne. Auch im Bereich Brandschutz fallen große Ausgaben an: So ist für die Freiwillige Feuerwehr Lünne die Anschaffung eines Löschfahrzeuges vorgesehen und der weitere Ausbau der Digitalfunk-Technik. Darüber hinaus sind Mittel für die örtliche Flüchtlingsarbeit berücksichtigt. Der Schuldenstand wird zum Jahresende 2016 voraussichtlich rd. 3,6 Millionen Euro betragen, die bis zum Jahr 2019 halbiert werden sollen. Der Gesamtergebnishaushalt, in dem die Aufwendungen und Erträge dargestellt werden, weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 178.600 Euro aus. Die größte Einnahmeposition stellt die Samtgemeindeumlage dar, die sich zu 80 Prozent aus Beiträgen der Gemeinde Spelle und jeweils 10 Prozent der Gemeinden Schapen und Lünne zusammensetzt. Auf die aktuelle hervorragende wirtschaftliche Situation wies Willi Brundiers in seiner Funktion als CDU-Fraktionsvorsitzender hin und sah mit dem Plan die richtigen Weichen gesetzt. SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Forstreuter bezeichnete den Haushaltsplan als gelungen, da notwendige Investitionen und zugleich eine Schuldenrückführung vereinbar seien. Klemens Grolle, UBS-Fraktionsvorsitzender, hob besonders die Notwendigkeit sozialer Projekte hervor, um der alternden Gesellschaft gerecht zu werden, und stimmte mit dem Planentwurf zu.

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