SC Spelle-Venhaus gewinnt Vitamalz-Cup in Lingen 3:0 im Finale gegen Biene

Speller Jubel mit dem lädierten Vitamalz-Cup: Der Landesligist setzte sich verdient beim Hallenturnier in Lingen durch. Die von Markus Schütte gecoachte Mannschaft gewann alle sieben Spiele (Foto: Doris Leißing)

Lingen. Der SC Spelle-Venhaus hat zum vierten Mal den Vitamalz-Cup des TuS Lingen gewonnen. In der voll besetzten Kiesberghalle gewann er das Finale der Landesligisten gegen den SV Holthausen/Biene 3:0. 

Auch im Endspiel setzte sich das Hoff-Festival fort. Die Brüder Florian und Niklas schossen alle drei Tore im Endspiel. Den 2:0-Vorsprung brachten die Biener in Unterzahl nach einem Wechselfehler in Gefahr. Aber die Speller siegten verdient. Beim Jubel jedoch zerbrach der Deckel des Pokals.

Den dritten Platz belegte der TuS Lingen nach einem 3:2 im Neunmeterschießen gegen das Überraschungsteam Voran Brögbern. TuS-Torwart Daniel Heuing wehrte zweimal ab. Erfolgreichster Torschütze war Lingens Chris Schippers mit neun Treffern.

Der Finaltag begann mit einem Kracher. Lingen und Spelle schenkten sich nichts. Schippers brachte den Gastgeber in Führung, der SCSV erhöhte den Druck. Als Dennis Brode das 2:0 verpasste, glich Carsten Schneke aus. Florian Hoff raubte dem TuS die Hoffnung auf das Endspiel. 

Im Kampf um Platz zwei behauptete sich der Gastgeber souverän. „Schade, dass es keine Halbfinalspiele gibt. Sonst hätten wir noch eine Chance gehabt“, stellte Trainer Wolfgang Schütte fest. Beim knappen Speller 4:3 gegen den FC Leschede keimte beim TuS kurz Hoffnung auf. 

In Gruppe B machte der SV Holthausen/Biene früh alles klar: Nach dem 2:0 gegen Freren schlug er Brögbern 5:0. Der Klub aus der 1. Kreisklasse hatte mit dem 4:1 gegen den Bezirksligisten ASV Altenlingen für die erste Überraschung am Sonntag gesorgt. Im letzten Gruppenspiel gegen SG Freren gelang Brögbern durch das 2:3 von Thomas Schroth der Einzug ins Spiel um Platz drei. Bei gleicher Tordifferenz entschied der direkte Vergleich zugunsten von Voran. Dem ASV blieb der Trost, dass Arthur Ajrich Biene im sechsten Spiel den ersten Gegentreffer beigebracht hatte. Freren wurde Vierter. 

Am zweiten Vorrundentag hatte sich der TuS Lingen in Gruppe C mit neun Punkten behauptet. Altenlingen folgte nach dem 2:0 gegen SG Bramsche im letzten Spiel in die Endrunde. 

Spannender ging es in Gruppe B zu, in der Olympia Laxten auf der Strecke blieb. Der Bezirksligist hatte in der zweiten Partie bereits mit 2:0 und 3:2 geführt, musste sich gegen den SV Bawinkel aber mit einem 3:3 begnügen. Kreisligist Freren, der gegen Olympia sogar in Rückstand geriet, wurde nach dem 3:1 dank des besseren Torverhältnisses noch Gruppensieger vor Titelverteidiger FC Leschede.

Quelle SC Spelle / Venhaus

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