Schülergenossenschaft „EL-Fietsen“ als Fairtrade-Botschafter Fairtrade-Steuerungsgruppe informiert sich über Bildungsinitiative

05 26 Fairtrade-Botschafter EL-Fietsen

Die Schülergenossenschaft „EL-Fietsen“ der Friedensschule nimmt an der Bildungsinitiative „Schülerfirmen als Fairtrade-Botschafter“ teil und will den fairen Handel als Geschäfts- und Lernfeld in der Schule etablieren. (Foto: EL-Fietsen)

Lingen. Wie können Schülerinnen und Schüler sich an ihrer Schule für den fairen Handel einsetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit Juni letzten Jahres die Schülergenossenschaft „EL-Fietsen“ der Volksbank Lingen an der Friedensschule. Als eine von 30 Schülerfirmen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen engagiert sie sich in der Bildungsinitiative „Schülerfirmen als Fairtrade-Botschafter“. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt macht es sich zur Aufgabe, den fairen Handel als Geschäfts- und Lernfeld in Schulen zu etablieren. Über die aktuellen Aktivitäten der „EL-Fietsen“ als Fairtrade-Botschafter informierten sich kürzlich die Mitglieder der Lingener Fairtrade-Steuerungsgruppe. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind gerade intensiv damit beschäftigt, künftig Schulkleidung aus fairem Handel anzubieten. Dazu haben sie auch schon verschiedene Workshops besucht“, berichtete Nadine Göhrs, Lehrerin an der Friedensschule und verantwortlich für die Schülergenossenschaft. Geeignete Modelle von Pullovern und T-Shirts aus fairem Handel hätten die Schülerinnen und Schüler bereits gefunden. „Nun geht es darum, zu überlegen, wie unsere Schülerschaft dazu bewegt werden kann, diese Fairtrade-Mode später auch tatsächlich zu kaufen“, so Göhrs. Hinsichtlich des Marketings bekämen die Schülerinnen und Schüler Unterstützung durch Studierende der Hochschule am Campus Lingen.

Neben der fairen Schulkleidung planen die „EL-Fietsen“ zudem einen sogenannten „Fair-o-Maten“ in der Friedensschule aufzustellen. „Dieser Automat soll zum einen mit Fairtrade-Süßigkeiten, zum anderen mit praktischen Gegenständen, wie Bleistiften oder Radiergummis, bestückt werden – natürlich ebenfalls aus fairem Handel“, erklärte Nadine Göhrs. Die Mitglieder der Fairtrade-Gruppe freuten sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler und versprachen, bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Wir wollen auf jeden Fall auf dem Laufenden bleiben“, waren sich die Gruppenmitglieder einig.

Das Projekt „Schülerfirmen als Fairtrade-Botschafter“ wurde vom SCHUBZ Umweltbildungszentrum Lüneburg initiiert und wird von den Vereinen zur Förderung der Nachhaltigen Schülerfirmen e.V. und dem SCHUBZ e.V. getragen. Finanzielle Förderung kommt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung.

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