Schwerer Unfall auf A 31- 100.000 Euro Sachschaden

rtw

Emsbüren. Am Freitagabend ereignete sich nach einem Fehler beim Überholen ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A 31 zwischen den Anschlussstellen Lingen und Emsbüren. Ein 70-jähriger Mercedes-Fahrer aus Meppen war in Richtung Oberhausen unterwegs und war gegen 20 Uhr beim Überholen auf einen vorausfahrenden Audi aus Bielefeld aufgefahren, der vermutlich kurz zuvor auf den Überholfahrstreifen ausgeschert war. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Mercedes über die Fahrbahn in die Mittelschutzplanke und zurück gegen ein Lkw mit Anhänger aus Moldawischen. Danach schleuderte der Pkw total beschädigt im Seitenraum in Böschung. Der 70-Jährige Fahrer wurde leicht verletzt und kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Meppen. Die Fahrerin des Audis konnte ihren total beschädigten Pkw auf dem Seitenstreifen lenken. Sie und ihr 14-jähriger Sohn wurden leicht verletzt. Der Lkw-Fahrer, der unverletzt blieb, hielt ebenfalls auf dem Seitenstreifen an. Der Lkw-Anhänger wurde leicht beschädigt. Noch vor dem Eintreffen der Polizei und Rettungskräfte ereignete sich an der Unfallstelle ein Folgeunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Als ein 22-jähriger Opel-Astra-Fahrer den auf der Fahrbahn liegenden Trümmerteilen ausweichen wollte, übersah er beim zügigen Fahrstreifenwechsel einen neben ihm fahrenden Hyundai. Durch die seitliche Kollision wurde auch der Opel Astra in die Böschung katapultiert und stark beschädigt. Der Hyundai blieb  nicht mehr fahrbereit auf dem Seitenstreifen stehen. Bei diesem Folgeunfall blieben alle Fahrzeuginsassen unverletzt. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf ein großes Trümmerfeld, das sich über 250 Meter erstreckte. Die A 31 war während der Rettungs- , Bergungs- und Aufräumarbeiten für rund eine Stunde voll gesperrt, danach war die A 31 für über zwei Stunden halbseitig gesperrt und der Autoverkehre wurde vorbeigeleitet. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei Lingen auf mindestens 100.000 Euro.

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