Schwerer Verkehrsunfall mit Zug Lokführer und eine Reisende getötet

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Ibbenbüren. Wie die Staatsanwaltschaft Münster und Kreispolizeibehörde Steinfurt mitteilt, ist am Samstag, 16.05.2015, um 11.31 Uhr, in Ibbenbüren-Laggenbeck ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet worden. Auf einem beschrankten Bahnübergang am Fuchsweg, außerhalb der geschlossenen Ortschaft, ist es zu einer Kollision eines Personenzuges und einem landwirtschaftlichen Anhänger (Gülle-Fass) gekommen. Der Zug, der von Osnabrück in Richtung Ibbenbüren fuhr (WestfalenBahn), kam nach dem Zusammenprall 300 Meter hinter dem Übergang auf den Gleisen zum Stehen. Nach ersten Erkenntnissen wurden von den 43 Menschen im Unglücks-Zug zwei Personen getötet und 20 verletzt, sechs von ihnen schwer. 175 Einsatzkräfte der Feuerwehr Laggenbeck, Polizei und zahlreiche Helfer waren vor Ort im Einsatz. Vier Rettungshubschrauber, zehn Rettungswagen waren vor Ort im Einsatz. 35 betroffene Personen wurden von zehn Seelsorgern in einem Gemeindezentrum betreut. Der mit Gülle beladene Anhänger war aus noch unbekannten Gründen auf dem beschrankten Bahnübergang stehen geblieben. Da sich die Schranken des Übergangs geschlossen hatten, war der Anhänger auf den Gleisen blockiert. Warum der Anhänger stehenblieb war, ist noch unklar. Der 23-jährige Traktor-Fahrer  habe wohl noch versucht, den Zugführer zu warnen. Der Triebwagen prallte gegen den Anhänger und durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des Zuges völlig zerstört. Die Staatsanwaltschaft hat den Traktor und Anhänger sichergestellt. Es werde u. a. der Bahnübergang, die Warnsignale, Schranken, Anhängerkupplung des Traktors und die Geschwindigkeit des Zuges überprüft. Am Abend untersuchten Notfall-Manager der Deutschen Bahn die Schäden an der Unfallstelle. Die Linie wird zwar nicht von der Deutschen Bahn befahren, ihr gehört aber das Streckennetz, auf dem der Unfall passierte.

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