Sicherheit im Speller Hafen im Fokus von Samtgemeinde und Polizei

Um Angesichts des verstärkten Schiffsverkehrs und Umschlagtätigkeit im Hafen Spelle- Venhaus für Notfälle gerüstet zu sein, entwickelte die Samtgemeinde Spelle ein Sicherheitskonzept für den am Dortmund-Ems-Kanal gelegenen Hafen. „Das Sicherheitskonzept soll Antworten auf verschiedene Szenarien geben, sodass wir mit vielen Fachkräften zusammenarbeiten“, erklärte Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, die Schritte zur Erstellung des Konzeptes. Bei einer Besichtigung der Hafenanlage gemeinsam mit dem Leiter der Polizeiinspektion, Karl-Heinz Brüggemann, dem Leiter der Wasserschutzpolizei, Peter Meyer, und Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, wurden erste Einblicke für erforderliche Notfallmaßnahmen gewonnen. „Die Frequentierung des Hafens hat nicht nur durch die aktuelle Erweiterung stark zugenommen.

Haben vor zehn Jahren noch etwa 250 Schiffe den Hafen angefahren, wurden im vergangenen Jahr bereits 530 Schiffe gezählt“, ließ Hummeldorf durchblicken. Insgesamt wurden im letzten Jahr über den Speller Hafen fast 510 tausend Tonnen umgeschlagen. Brüggemann und Meyer befürworteten die Pläne zur Erstellung eines Sicherheitskonzeptes. „Da im Hafen Spelle-Venhaus auch wassergefährdende Stoffe umgeschlagen werden, ist ein funktionierendes Sicherheitskonzept zwingend notwendig, um bei einem Notfall gerüstet zu sein“, machte sich Brüggemann für das Vorhaben stark und signalisierte die Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde und dem Hafenbetreiber. In den kommenden Wochen sollen weitere Erörterungstermine mit Fachpersonal stattfinden, um bis zum Ende des Jahres das Gesamtkonzept zu verabschieden.

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Das Bild zeigt v.l.n.r. Peter Meyer, Karl-Heinz Brüggemann, Bernhard Hummeldorf und Stefan Sändker bei der Hafenbesichtigung Ende der letzten Woche

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