Solistenkonzert aus Barock und Klassik

Rheine. Am 21.2.2016 beginnt um 17 Uhr das Konzert des Symphonieorchesters Rheine in der Kirche St. Dionysius Rheine. Unter der Gesamtleitung von Klaus Böwering werden Konzerte mit Solisten aus dem Symphonieorchester Rheine und der hiesigen Region aufgeführt. Das Programm beginnt mit dem Orgelkonzert Nr. 1, Op. 4 g-Moll von Georg Friedrich Händel. Der Solist des 4sätzigen Werkes ist Peter Petermann. Er studierte Kirchenmusik an der Robert Schumann-Hochschule in Düsseldorf. 1993 beschloss er sein Studium und wurde im gleichen Jahr Kantor der Stadtkirche St. Dionysius.

jpg - 16 02 2016 - Bilder  Grafik - Renate Lücke-Hermannjpg - 16 02 2016 - Bilder  Grafik - Klaus Böwering

Das zweite Werk ist das Konzert für 2 Violinen a-Moll, Op. 3 Nr. 8 von Antonio Vivaldi. Die beiden Solisten stammen aus den Niederlanden und sind beide Mitglieder des Symphonieorchesters Rheine. Han Vinke, schon langjährig als Konzertmeister bekannt, Susanne Broekhuijsen seit kurzem Konzertmeisterin in der 2. Violine.

Eine Ausnahme im ansonsten barocken Programm ist die Motette „Exsultate jubilate“ von Wolfgang Amadeus Mozart. 1773 in Mailand komponiert, ist das Werk 4sätzig. Solistin (Sopran) ist Renate Lücke-Herrmann. Sie studierte in Köln Schulmusik, wechselte dann zum Gesang im Konzertfach. 1987 schloss sie ihr Studium mit dem Gesangslehrerdiplom ab. Eine ihrer Hauptaufgaben besteht seitdem in Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen, zurzeit in Siegen für Methodik und Didaktik in Gesang. Rege Konzerttätigkeit vor allem im Bereich Oratorien und Lied führte Renate Lücke-Herrmann durch ganz Deutschland, Frankreich, Südafrika und Polen. Dem Rheinenser Publikum ist Renate Lücke-Herrmann seit Jahren durch viele Auftritte mit dem Symphonieorchester Rheine und zusammen mit den Chören der Städtischen Musikvereine Gronau und Rheine bekannt.

Zwei weitere Höhepunkte des Konzertes sind Auszüge aus der Suite Nr. 2 h-Moll und die gesamte Suite Nr. 3, D-Dur von Johann Sebastian Bach. 1723 in Leipzig uraufgeführt sind die Suiten Sammlungen verschiedener Tänze. Eingeleitet durch oft die Hälfte der Partitur einnehmende französische Ouvertüren folgen dann Tänze wie Gavotte, Menuett, Polonaise u.a. In der zweiten Suite h-Moll spielt die Soloflöte eine herausragende Rolle. Die Solopartie wird  in diesem Konzert vom Soloflötisten des Symphonieorchesters Rheine  gespielt. Christoph Bumm-Dawin studierte an der Hochschule für Musik in Köln, Abteilung Aachen. Nach Studium und Meisterkursen profilierte er sich durch zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Seit 1991 ist der Dozent für Flöte in Steinfurt und Ochtrup. Er ist Leiter der Bigband des Gymnasiums Ochtrup. Seit 1997 ist er Soloflötist im Symphonieorchester Rheine. In den 4 Tänzen Polonaise,  Double, Menuett, Badinerie kann Christoph Bumm-Dawin wie schon oft in den Konzerten des Symphonieorchesters Rheine sein solistisches Können unter Beweis stellen.

Die abschließende Suite Nr. 3 D-Dur mit großangelegtem Solo in den Violinen beginnt in der Ouvertüre feierlich mit Streichern, Oboen, Pauken und Trompeten. Danach folgt die weltberühmte „Air“ mit weit ausgreifenden Kantilenen in den Violinen über charakteristischen Oktavsprüngen in den Bässen. Mit typischen Tänzen wie Gavotte I und II, Bouree und Gigue enden die Suite und auch das Konzert.

Eintrittspreise im Vorverkauf: Euro 15,00, ermäßigt Schüler/Studenten Euro 12,00   Abendkasse: Euro 18,00 und ermäßigt Euro 15,00. Vorverkaufsstellen: Verkehrsverein Rheine, Stadtbibliothek, Buchhandlung Eckers und Ensemblemitglieder.

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