Sonderausstellung im Feuerwehrmuseum eröffnet

Im Feuerwehmuseum Salzbergen wurde die Sonderausstellung „Im Brandfall gut versichert“ eröffnet, die noch bis November dort zu sehen ist. Zahlreiche Gäste wohnten der Eröffnung bei.

Salzbergen Feuerwehmuseum Aussstellung 1

Der erste Vorsitzende des Feuerwehrmuseums Thomas Kolmes begrüßte die erschienen Gäste aus Politik, Tourismus und Feuerwehr. Er machte deutlich, dass die Eröffnung einer Sonderausstellung zwar für viele Museen eine regelmäßige Standardaufgabe sei, nicht aber für ein ehrenamtlich geführtes Museum, noch dazu eines mit erheblichen Platzproblem. „In unserem Falle handelt es sich um die erste Ausstellungseröffnung nach 21 Jahren, also die erste nach der Eröffnung des Feuerwehrmuseums an diesem Standort“ sagte der Vorsitzende: „Insofern: Wirklich etwas Besonderes.“ Ausdrücklich dankte er den Vereinskameraden für die umfangreichen ehrenamtlich

geleisteten Arbeiten, die zur Präsentation der Ausstellung nötig waren. Die Sonderausstellung war zuvor im Emslandmuseum Lingen zu sehen, bekommt aber im Salzbergener Feuerwehrmuseum eine besondere Verbindung zu der dort bestehenden Sammlung, so dass sich Sonderausstellung und Dauerausstellung gut ineinander fügen und gegenseitig illustrieren. Dem Emslandmuseum Lingen galt großer Dank, ebenso wie der Emsländischen Landschaft, die die Forschungsarbeit, die hinter der Ausstellung liegt, ermöglicht und unterstützt hat. Das Kloster Loccum unterstützte durch ergänzende Exponate. Gleichzeitig mit der Sonderausstellung wurde der Öffentlichkeit eine neue Beleuchtungsanlage präsentiert, die das Land mit 10.000 Euro Investitionsförderung unterstützt hatte.

Schriftführer Marcus Droste gab anschließend eine Einführung in die Ausstellung und in die Geschichte der Brandversicherungen im Raum Emsland und Grafschaft Bentheim. Der Geschäftsführer der Emsländischen

Landschaft Josef Grave knüpfte daran an und berichtete über die Hintergründe und die Forschungsarbeiten, die zur Entstehung der Sonderaustellung geführt hatte. Franz-Josef Evers überbrachte die Grüße des Landrats. Bürgermeister Kaiser dankte den Aktiven für ihre Arbeit: „wenn man diese professionelle Ausstellung sieht, fällt es schwer zu glauben, dass ihr das alles ehrenamtlich macht“, lobte Kaiser.

Die Sonderausstellung und das Feuerwehrmuseum sind jeden Sonntag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung geöffnet. Telefonisch ist das Museum unter 0 59 76 9 43 93 zu erreichen.

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