Speller Pater kennt die Not auf den Philippinen

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Einen Jahreskalender verkauft der Aktionskreis in Spelle zur Unterstützung von Pater Kulüke. Von links: Elsbeth Garmann, Wolfgang Brinkmann und Heinz Lambers. Foto: privat

Spelle. Die aktuellen Bilder von den Philippinen, wo Taifun „Haiyan“ die ohnehin große Not vieler Menschen noch größer gemacht hat, lassen niemanden unberührt. Vor allem nicht die Mitglieder des „Aktionskreises Pater Kulüke“ in Spelle. Seit über 20 Jahren unterstützen sie den aus Spelle stammenden Steyler Missionar, der viele Jahre lang auf den Philippinen tätig war und in Cebu mehrere Hilfsprojekte betreut hat.

Im Sommer letzten Jahres wurde Kulüke zum Generalsuperior der Steyler Missionare gewählt und leitet den Orden nun von Rom aus. Die von ihm betreuten Hilfsprojekte auf den Philippinen werden aber weitergeführt. Über die aktuellen Geschehnisse im Land nach dem verheerenden Taifun „Haiyan“ ist Kulüke bestens unterrichtet. „Bei dem großen Ausmaß der Katastrophe ist jedwede Hilfe willkommen“, schrieb er am Montag in einer Mail an Elsbeth Garmann, Vorsitzende des Aktionskreises.

Sie und die anderen Mitglieder sind tief betroffen über die Bilder. Die 47-Jährige ist vor einigen Jahren mit Elisabeth Tenkleve selbst vor Ort gewesen und hat Pater Kulüke besucht. „Die Verhältnisse dort sind ohnehin schon katastrophal“, beschrieb sie die für hiesige Verhältnisse unvorstellbaren Wohn- und Lebensbedingungen vieler Menschen. Den ärmlichen Behausungen hat der Taifun nun den Rest gegeben. „Schon jetzt ist klar, dass dringend Gelder für Nahrung, Trinkwasser, Medizin, medizinische Behandlungen, Kleidungen und Decken für Tausende von Menschen gebraucht werden“, schrieb Kulüke in der Mail.

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