Sperrbezirk erlischt ab Donnerstag Untersuchungen zur Aufhebung des Beobachtungsgebiets laufen an

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Meppen. In der vergangenen Woche konnten die Untersuchungen zur Aufhebung des Sperrbezirks abgeschlossen werden. 1000 Proben entnahmen die Amtstierärzte des Landkreises Emsland in diesem Zusammenhang. Nachdem sämtliche Proben ein negatives Ergebnis aufweisen, kann der Sperrbezirk im 3 km Umkreis um den Ausbruchbetrieb in Herzlake ab sofort (27. August) aufgehoben werden. Das Gebiet wird damit Teil des Beobachtungsgebiets. 

Im Beobachtungsgebiet  gilt weiterhin Stallpflicht. Geflügel darf nur mit einer Genehmigung des Landkreises Emsland in dieses Gebiet hinein oder aus diesem Gebiet heraus gebracht werden. Insgesamt 148 Betriebe mit rund 2,63 Mio. Stück Geflügel sind davon betroffen. 

Darüber hinaus waren mit Unterstützung von Fachtierärztinnen und Fachtierärzten des nationalen Referenzlabors des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Riems, sowie der Task-Force Tierseuche des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg umfangreiche Untersuchungen zur Einschleppungsursache des hochpathogenen Vogelgrippevirus H7N7 durchgeführt worden. Eine eindeutige Ursache konnte jedoch nicht ermittelt werden.

Die Untersuchungen und Probenentnahmen zur Aufhebung des Beobachtungsgebietes werden Ende dieser Woche durchgeführt.

Im Landkreis Emsland war im Juli die hochpathogene Form der Vogelgrippe in einem Bestand mit Legehennen festgestellt worden. In dem Betrieb mussten etwa 10.200 Stück Geflügel tierschutzgerecht getötet werden. Darüber hinaus mussten im Umkreis von einem Kilometer um den Ausbruchsbetrieb zwei weitere Hobbyhaltungen mit insgesamt rund 60 Tieren geräumt werden.

 

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