Standorte für Impfzentren im Emsland stehen fest

Meppen. Der Landkreis Emsland wird an zwei Standorten je ein stationäres Impfzentrum einrichten: im Forum Alte Werft in Papenburg und in den Emslandhallen in Lingen. „Nach eingehender Überprüfung haben wir uns für diese beiden Einrichtungen als geeignete Standorte ausgesprochen und werden diese Entscheidung nun dem Land Niedersachsen zur Genehmigung vorlegen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Voraussichtlich ab 15. Dezember soll der Betrieb an den Standorten aufgenommen werden können. Diesen Stichtag hat das Land Niedersachsen festgelegt. Das Land hatte für den Landkreis Emsland als Flächenlandkreis als Höchstzahl zwei Impfzentren vorgesehen. Ihn freue es sehr, dass mit der angestrebten Eröffnung der Impfzentren Mitte Dezember ein wenig Optimismus und Zuversicht zurückkehre und eine Perspektive für die Zukunft aufgezeigt werde, sagt Burgdorf. 

Die emsländischen Kommunen hatten entsprechende Örtlichkeiten als mögliche Standorte für Impfzentren benannt. „Für diese enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich allen Städten, Samtgemeinden und Gemeinden herzlich“, betont Burgdorf. Um eine geeignete Auswahl treffen zu können, hatten Mitarbeiter des Landkreises Emsland die vorgeschlagenen Einrichtungen in den vergangenen Tagen besichtigt und mit den vom Land vorgegebenen Kriterien abgeglichen.

„An den jetzt zur Entscheidung stehenden Standorten sind u. a. ausreichend Parkplätze vorhanden, sie sind gut zu erreichen und verfügen über eine gute Gebäudeinfrastruktur, die einen sicheren Impfbetrieb nach bestimmten festgelegten Abläufen gewährleisten“, erläutert Burgdorf die Entscheidung. Das Impfzentrum in Lingen wird unter der Leitung des Deutschen-Roten-Kreuzes stehen. Das Zentrum in Papenburg wird vom Malteser Hilfsdienst geführt. „Beiden Hilfsorganisationen gilt mein außerordentlicher Dank und ich weiß, sie machen ihre Sache gut, wie sie das schon bei der Betreuung der Flüchtlingsunterkünfte in 2015/16 und auch beim Betrieb der Testzentren in Meppen, Lingen und Papenburg unter Beweis gestellt haben“, sagt der Landrat. Die personelle Ausstattung der Impfzentren mit Ärzten wird durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen verantwortet.

„Es gibt für den laufenden Betrieb noch zahlreiche Fragen zu klären; da sind wir in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen momentan dabei“, erläutert Burgdorf. Terminmanagement, Sicherheitsfragen, Ausstattung mit Schutzkleidung und Lieferung sowie Lagerung des Impfstoffs beispielsweise seien bis zum Start der Impfzentren noch im Detail festzulegen.   

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