Straße verbindet Speller Hafen mit Gewerbegebiet und Umgehungsstraße

Spelle – „Mit dem Ausbau der Imhofstraße kann der Hafen Spelle-Venhaus nun von zwei Seiten optimal angefahren werden“, konstatierte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zur Freigabe der Strecke.

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Weg frei zum Hafen Spelle-Venhaus: Vertreter aus Politik, Aufsichtsrat der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Wirtschaft und Anlieger haben die ausgebaute Imhofstraße freigegeben

Die ausgebaute Imhofstraße ermöglicht eine direkte Verbindung vom Hafen zum Gewerbegebiet Südfelde sowie mit der Umgehungsstraße auch an das überörtliche Verkehrsnetz. Ebenso bietet die neue Straßenführung die Chance, eine optimale Verbindung zum Gewerbegebiet der benachbarten Stadt Rheine herzustellen. „Die Straße ist für Schwerlastverkehr ausgelegt. Parallel zur Fahrbahn verläuft ein Fuß- und Radweg, der maßgeblich zur Verkehrssicherheit beiträgt. Wichtig ist, dass die Fahrbahnbreite von 6,50 Metern Begegnungsverkehr ermöglicht“, gab Dipl.-Ing. Michael Gladen vom beauftragten Ingenieurbüro Lindschulte + Gladen aus Spelle Einblick in die technischen Details. Eine weitere Raffinesse ist eine Sperrfläche in der Einmündung zur Portlandstraße, die die Einfahrt von Transporten mit Überlängen bis zu 50 Metern ermöglicht. Ebenso wurde eine Sperrfläche zur Einmündung zum Tor 3 des anliegenden Rekers Betonwerk angelegt, um größere Transporte zum Hafen realisieren zu können. Nach Darstellung von Hummeldorf wurde der Kreuzungsbereich Imhofstraße/Haarstraße als Vorfahrtsstraße ausgelegt und die Haarstraße dort abgebunden. So ist eine direkte Einfahrt in den Erweiterungsbereich des Hafens möglich. „Die Imhofstraße bietet nun weitere einmalige Voraussetzungen für Betriebe aus der Umgebung, den Hafen über die Straße zu erreichen“, betonte Bürgermeister Georg Holtkötter und wies darauf hin, dass zudem eine gute Anbindung an die B 70 und damit auch an die A 30 bestehe. Zudem profitieren auch die Anlieger von diesem Projekt: Durch die Abbindung der Haarstraße im Bereich der Imhofstraße werden die Anlieger vom Durchgangsverkehr befreit. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rd. 660.000 Euro und wurden mit insgesamt rd. 360.000 Euro vom Land Niedersachsen sowie vom Landkreis Emsland gefördert. Die Bauzeit betrug rd. drei Monate. „Der Ausbau der Imhofstraße war für uns ein besonderes Projekt“, resümierte Dipl.-Ing. Werner Molde, Geschäftsführer der bauausführenden Firma August Mainka GmbH & Co. Mit Spannung wartet man in Spelle nun auf die Anbindung des Hafens an das Schienennetz im kommenden Jahr.

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