Straßenverkehrsgefährdung

   Schüttorf (A 30) (ots) – Auf einen möglicherweise längeren Führerscheinverzicht muss sich ein 32-jähriger Grafschafter einstellen, der auf der A 30 einen 31-jährigen niederländischen Pkw-Fahrer „erziehen“ wollte. Es passte ihm offensichtlich nicht, dass sein Kontrahent schneller als er war und ihn überholen wollte.
Deshalb bremste er den Niederländer bei Geschwindigkeiten von fast
200 km/h auf dem Überholfahrstreifen mehrfach aus. Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei Lingen, die mit einem Videowagen Geschwindigkeitsmessungen durchführte, wurde auf das Geschehen aufmerksam. Als der 32-jährige durch die Polizeibeamten mit seiner Aktion konfrontiert wurde, nützte alles Leugnen auch nichts mehr. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Nötigung eingeleitet. Ein Führerscheinentzug droht ebenfalls. In die Gesamtbilanz der Beamten an diesem Nachmittag flossen noch sieben weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Verkehrsteilnehmer ein, die bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn den Mindestabstand nicht einhielten. Die Faustformel lautet hier: „Mindestabstand = halber Tachowert“.
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