Textil- und Kunststoffwerk Gröning – 143 Jahre Fortschritt durch Innovation

Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen besuchten die W. Gröning GmbH & Co. KG in Rheine-Mesum. Die beiden Geschäftsführer Rudolf Kölling-Gröning und Matthias Becker-Gröning erläuterten die Firmenphilosophie des Unternehmens, das auf eine mehr als 140jährige Firmengeschichte zurückblicken kann.

Gegründet wurde das Familienunternehmen im Jahre 1871 als Jute- und Leinenhersteller mit Handweberei und Kalanderbearbeitung. Im Laufe der Jahre und Generationen hat sich das Unternehmen zu einem erfolgreichen Produzenten moderner Werkstoffe im Bereich von Kunststofffolien und Glasfasergeweben entwickelt.

Bei einem Rundgang durch die Hallen erläuterten die beiden Inhaber Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen das breite Angebotsspektrum ihres Unternehmens mit ihrer vielseitigen Palette an Folien und Geweben. Vom Verstärkungsgewebe für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und Trägergewebe für Dichtungs- und Schweißbahnen für den Baubereich, über hochwertig bedruckte

Automatenfolie für die Torf-, Erden- und Lebensmittelindustrie, werden vor allem verschiedenste Verpackungsfolien für die Papier-, Dünger-, Textil- und Bauindustrie hergestellt. Im Bereich der Barrierefolien für Papiersäcke, die beispielsweise in Zementsäcken Anwendung finden, ist die Firma Gröning in Mesum weltweit marktführend. Modernste Produktionstechnik und innovative Ideen sorgen dafür, dass auch die übrige Produktpalette an Polyethylenfolien für nahezu alle industriellen Verpackungslösungen umweltschonend hergestellt und nach dem Bedarf des jeweiligen Kunden erweitert werden kann. Verpackungsmaterialien für die Lebensmittelindustrie werden dabei mit einem im Jahr 2009 zertifizierten Hygienemanagementsystem hergestellt.

Wie Kölling-Gröning und Becker-Gröning erläuterten, liegt der Erfolg des Unternehmens im Besonderen auch in den 148 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begründet. Noch heute wird der größte Teil der Mitarbeiterschaft im eigenen Unternehmen ausgebildet. Zudem wohnt noch immer der größte Teil der Belegschaft in der näheren Umgebung, wodurch eine größere Identifikation und Verbundenheit mit ihrem Arbeitsplatz vorhanden ist. Wie Matthias Becker-Gröning zum Abschluss des Besuchs betonte, ist dabei eine zeitgemäße und fachübergreifende Ausbildung überaus wichtig. Neben klassischen Berufen wie Elektroniker/in, Industriemechaniker/in oder Industriekaufmann bzw. -kauffrau, finden sich daher auch so spezielle Ausbildungsangebote wie Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik oder Medientechnologe bzw. Medientechnologin.

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Foto: Rudolf Kölling-Gröning (rechts) und Matthias Becker-Gröning (links) bei ihrem Rundgang mit Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen vor einer hochmodernen Flexodruckmaschine des Textil- und Kunststoffwerkes in Mesum.

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