Thorsten Schöttmer zeigt „Querschnitt“ im Wöhlehof

Spelle – „Bei den ausgestellten Bildern kommen Können, Anspruch und Ausdauer zusammen“, beschrieb Pfarrer Ludger Pöttering die Bilder anlässlich der Ausstellungseröffnung von Thorsten Schöttmer im Speller Wöhlehof. Der Lingener stellt bis Ende August 48 Bilder unter dem Motto „Querschnitt“ in den historischen Räumlichkeiten aus.

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Laden ein, die neue Kunstausstellung im Wöhlehof zu besuchen: Klaus Herzog, Georg Holtkötter, Thorsten Schöttmer, Norbert Borner, Pfarrer Ludger Pöttering (von links)

Dabei reicht die künstlerische Schaffenskraft über unterschiedliche stilistische Formen, diverse künstlerische Techniken sowie eine vielseitige Motivauswahl. „Die Bilder bestechen durch deinen eigenen Anspruch an die Bilder und die Liebe zum Detail, die Motive – mal real, mal verfremdet – und die Geschichten, die dem Betrachter in den Sinn kommen“, zeigte sich Pöttering in der Laudatio vom Talent des Künstlers überzeugt. Bürgermeister Georg Holtkötter begrüßte die künstlerischen Aktivitäten und freute sich, dass der Wöhlehof erneut als Schauplatz einer interessanten Kunstausstellung fungiert. „Spannend an den Arbeiten ist die freie, moderne Umsetzung, die sich fern von Normen und Dogmen, einzig und allein um den kreativen Anspruch und ein ansprechendes, illustratives Ergebnis bemüht“, unterstrich Norbert Borner, Vorsitzender des Forums Kultur Erleben, auch im Namen von Klaus Herzog, Sprecher des Offenen Künstlertreffs, das kreative Geschick Schöttmers. Dabei wird in unterschiedlichen Formatgrößen und Maluntergründen gearbeitet, mit Aquarell, Acryl, Tusche und Graphit. „Ich habe mich schon von klein auf für Kunst interessiert. Ich arbeite in einer Mixed-Media-Manier und verwende alles an Farbe, vom Werbe-Kugelschreiber bis hin zu Aquarell“, beschrieb Schöttmer, der bereits Ausstellungen in Lingen und Ostfriesland gegeben hat, seinen eigenen Stil. So finden sich Zeichnungen, die durch millimetergenaue Pinselstriche und absolute Genauigkeit brillieren, aber auch verfremdete Darstellungen, die beispielsweise an PopArt-Kunst erinnern lassen. Die Bandbreite der angesprochenen Themen reicht dabei von Menschen, Tieren, Gebäude, Bäumen und Landschaften bis hin zu maritimen Objekten – und bestätigt somit den Titel der Ausstellung „Querschnitt“. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende August zu den Öffnungszeiten des Wöhlehofes sowie bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung.

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