Tom Helbich startet Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe

Spelle – Die kommunale Schwimmhalle „Speller Welle“ ist ab sofort Ausbildungsbetrieb. Tom Helbich hat dort am 01. August die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe angetreten. Damit wird erstmals in der knapp 50-jährigen Geschichte der Einrichtung eine Ausbildungsstelle besetzt.

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Tom Helbich (3.v.r.) absolviert in der „Speller Welle“ eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Heinz Gossling, Thorsten Bekmann (Linus-Bad Lingen), Schwimmmeister Georg Poll, Schwimmmeisterin Lena Kemper (Speller Welle), Fachbereichsleiter Daniel Thien und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (von links) wünschten für die kommenden drei Jahre viel Erfolg.

Vorangegangen war im August des vergangenen Jahr die Anerkennung der „Speller Welle“ als Ausbildungsstelle durch die Niedersächsische Landesschulbehörde. Lena Kemper, Mitarbeiterin in der Schwimmhalle, hat zuvor die Ausbildung zur „Meisterin für Bäderbetriebe“ erfolgreich abgeschlossen, sodass damit verbunden eine Ausbildungsberechtigung erteilt wurde. Jedoch sind dafür ferner ein 25 Meter langes Schwimmbecken sowie ein Freibad notwendig. „Da das Becken in der ‚Speller Welle‘ eine Länge von knapp 17 Metern misst und kein eigenes Freibad existiert, sind wir dankbar für eine Kooperation mit dem Linus-Bad in Lingen. Die Ausbildung findet somit an diesen zwei Ausbildungsstandorten sowie in der Berufsschule Osnabrück statt“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf den Ablauf der Ausbildung und freute sich, dass mit Tom Helbich ein begeisterter Schwimmer als Auszubildender gewonnen werden konnte. Der 16-Jährige kommt gebürtig aus Emsbüren und ist dort Mitglied im DLRG und war bereits mehrfacher Landesmeister und wurde drei Mal bei der Sportlerehrung des Emslandes im Rettungsschwimmsport ausgezeichnet. „Ich war über viele Jahre ehrenamtlich in einem Aufbaukurs des DLRG für vier- bis sechsjährige Kinder beim Schwimmtraining behilflich. Der Spaß an der Sache hat meinen Beschluss gestärkt, diese Ausbildung anzutreten“, erklärt Helbich, der bereits das Rettungszeichen Silber abgelegt hat, die Beweggründe für die Wahl des Ausbildungsplatzes. Heinz Gossling, Leiter des Linus-Bades Lingen, und Thorsten Bekmann, Ausbildungsleiter beim Linus-Bad, begrüßen die Kooperation der Ausbildungsstellen: „Die gemeinsame Ausbildung wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und bringt eine hohe Flexibilität mit sich, von der alle Seiten profitieren werden.“ Die Ausbildung dauert drei Jahre, vorausgesetzt werden mindestens ein Haupt- oder Realschulabschluss, Interesse am Schwimmen und an naturwissenschaftlichen Fächern und Verantwortungsbewusstsein. „Der Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe ist weit mehr als die Badeaufsicht. Das Berufsbild umfasst ebenso physikalische und chemische Vorgänge für eine gute Wasserqualität, mechanisches Know-how für die Maschinen und schließlich die Organisation und Durchführung von besonderen Angeboten, wie beispielsweise Aqua-Kurse oder Spaß-Aktionen“, geben Kemper und Georg Poll, Schwimmmeister in der „Speller Welle“ einen kleinen Einblick in den Berufsalltag.

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